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AirTab: Der mit Abstand portabelste und leichteste 15,6 Zoll Monitor für unterwegs

Mit dem AirTab hat man einen 500 Gramm leichten und unter 5 mm dünnen 15 Zoll-Monitor unterm Arm.
Mit dem AirTab hat man einen 500 Gramm leichten und unter 5 mm dünnen 15 Zoll-Monitor unterm Arm.
Es gibt unzählige transportable Monitore am Markt, darunter auch viele mit 15 Zoll-Display. So richtig leicht sind die wenigsten. AirTab ist nun der erste derartige Monitor, der weniger als 500 Gramm wiegt und mit weniger als 5 mm Dicke auch nicht mehr aufträgt als ein Tablet. Auf Kickstarter kann man ihn als Touch- oder Non-Touch-Version mitfinanzieren - es gibt aber auch einen wichtigen Nachteil wie unser Vorabtest gezeigt hat.
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Bei einem Zweitmonitor kommt es eigentlich auf jedes Gramm Gewicht an. Immerhin schleppt man schon einen Laptop mit sich rum, wer will da noch einen Monitor mitnehmen, der fast genauso viel wiegt, wie das Notebook? In Zeiten, in denen Laptops unter einem Kilogramm Gewicht nichts ungewöhnliches mehr sind, mag man auch bei einem portablen Monitor höhere Ansprüche an das Gewicht stellen und hier haben wir ein Problem.

Unzählige portable Zweitmonitore gibt es am Markt, die meisten wiegen in 15,6 Zoll-Größe aber zwischen 700 und mehr als 1.000 Gramm, zugegeben, oft mit Zusatzfeatures wie integriertem Akku. Natürlich kennen viele auch den Leichtgewichts-Champ unter den Laptop-Begleitern, den Lapscreen - der wiegt aber nur deswegen 350 Gramm, weil er ein 12,5 Zoll-Display hat und weder Ständer noch Hülle mitbringt. AirTab wirbt nun auf Kickstarter um Unterstützung für die Massenproduktion des ersten 15,6 Zoll Full-HD-Monitors mit weniger als 500 Gramm Gewicht und einer Dicke von gerade mal 4,9 mm.

Wer bei der Bezeichnung AirTab an Apple denkt - nein, es handelt sich nicht um den iPhone-Hersteller aus Cupertino, auch AirTab sitzt allerdings in der gleichen kalifornischen Gemeinde - insofern ist die Analogie zum iPad beziehungsweise MacBook Air wohl durchaus erwünscht. AirTab gibt es mit oder ohne Touchfunktion, letztere ist via Kickstarter ab 179 US-Dollar (158 Euro) finanzierbar, mit Touch-Layer muss man mindestens 209 US-Dollar investieren (185 Euro). Nach Österreich und Deutschland zahlt man zudem 29 US-Dollar Transportkosten und beim Import natürlich auch noch Steuern.

Im Vorab-Test zeigt sich ein Nachteil

AirTab hat zwei USC-C-Ports, einen für die Verbindung zum Laptop, einen auf der anderen Seite, für ein (nicht inkludiertes) USB-C Ladegerät. Der Strom wird auch an den Laptop weitergereicht, wenn dieses also via USB-C lädt, reicht ein Ladegerät. Nicht nur als Dual-Display-Option ist AirTab interessant, man kann damit aus seinem Smartphone auch eine Art PC basteln, was etwa mit Samsung, Huawei, Google, OnePlus oder Xiaomi-Phones funktioniert, auch eine NTD Switch lässt sich anschließen.Das magnetische Cover dient nicht nur zum Schutz sondern auch als Stand für drei unterschiedliche Positionen.

Klingt alles zu gut um wahr zu sein? Nun, unser US-Amerikanischer Kollege Allen Ngo hatte ein Vorserienexemplar bereits im Test, den ihr hier, Englisch, einsehen könnt. Er bemängelt leider vor allem die niedrige Helligkeit des AirTab, insbesondere, wenn es nur vom Laptop aus mit Strom versorgt wird. Dadurch eignet sich das AirTab eher nicht für Outdoor-Arbeit. Der fehlende HDMI-Anschluss wird ebenfalls einige stören, die im Test erwähnte Touch-Problematik ist möglicherweise dem Vorserienstatus geschuldet. AirTab soll, wenn alles gut geht, im Oktober ausgeliefert werden, bei Crowdfunding-Projekten sollte man aber immer mit Verzögerungen und unter Umständen auch Ausfällen rechnen.

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Autor: Alexander Fagot, 16.06.2020 (Update: 17.06.2020)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Managing Editor News
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.