Als Krähe auf Seelenjagd: Zelda-Soulslike-RPG (92 % positiv) für unter 2 Euro auf Steam

In Death's Door übernehmen Spieler die Rolle einer kleinen Krähe, die als Seelenschnitter für die sogenannte Erntekommission arbeitet. Eigentlich soll sie nur die Seele eines Verstorbenen einsammeln, doch der Auftrag läuft gehörig schief. Um ihre Beute doch noch in die Krallen zu bekommen, kämpft sich die Krähe durch verschiedene Fantasy-Reiche voller skurriler Kreaturen, uralter Herrscher und Wesen, die sich weigern, ihre eigene Sterblichkeit zu akzeptieren.
Spielerisch verbindet Death's Door klassische Zelda-Elemente mit anspruchsvollen Soulslike-Kämpfen. Aus isometrischer Perspektive erkunden Spieler verwunschene Anwesen, verlassene Friedhöfe und geheimnisvolle Ruinen, lösen Umgebungsrätsel und entdecken versteckte Wege. Im Kampf kommen Schwerter, Dolche, Pfeil und Bogen sowie verschiedene Zauber zum Einsatz. Einfach drauflosprügeln ist allerdings keine gute Idee: Die kleine Krähe hält nur wenige Treffer aus, weshalb gutes Timing und das Erlernen gegnerischer Angriffsmuster entscheidend sind – besonders in den knackigen Bosskämpfen. Für leichte RPG-Elemente sorgt die Charakterentwicklung, bei der gesammelte Seelenenergie in Upgrades investiert werden kann. Neue Fähigkeiten ermöglichen zudem den Zugang zu zuvor unerreichbaren Gebieten.


PC Games vergab im Test 8 von 10 Punkten und lobte Death’s Door vor allem für sein kreatives Gegner- und Umgebungsdesign, die abwechslungsreichen Kämpfe und die charmante Optik. Auch die Mischung aus Erkundung, Rätseln und einer melancholischen Geschichte mit schwarzem Humor kam gut an. Kritik gab es hingegen für gelegentliche KI-Probleme und Performance-Einbrüche, die besonders in schwierigen Bosskämpfen schnell frustrierend werden konnten. Auch die teilweise recht langen Laufwege nach dem Tod wurden bemängelt. Metacritic listet Death’s Door mit einem Metascore von 85, der User Score liegt bei 8.1.
Mit Abstand am stärksten fällt allerdings das Urteil der Steam-Community aus: 92 Prozent von über 22.000 Spieler-Reviews sind positiv. Auf dem Steam Deck (erhältlich auf Amazon für 790 Euro) ist das Action-Adventure als „Verifiziert“ eingestuft und damit offiziell für Valves Handheld optimiert.
Auf Steam kostet Death’s Door normalerweise 19,50 Euro, ist aber noch bis zum 17. Oktober um 90 Prozent reduziert und für 1,95 Euro zu haben. Laut SteamDB entspricht das dem bisherigen Tiefstpreis, der zuletzt während der Steam-Herbstaktion erreicht wurde.
Preisänderungen vorbehalten. Das Angebot war zum Veröffentlichungszeitpunkt des Artikels verfügbar, kann aber zeitlich oder mengenmäßig beschränkt sein. Alle Angaben ohne Gewähr.
















