Zoo-Sim startet morgen und ist schon jetzt eines der meistverkauften Steam-Spiele

Mit Planet Zoo 2 bringt Frontier Developments am 13. Oktober den Nachfolger seiner 2019 veröffentlichten Zoo-Simulation auf den Markt. Am grundlegenden Spielprinzip ändert sich wenig: Spieler bauen eigene Tierparks, gestalten Gehege und kümmern sich um das Wohl ihrer tierischen Bewohner. Gleichzeitig wollen die Besucher bei Laune gehalten werden – und ein wenig Profit fährt man idealerweise auch noch ein. Bei den Gestaltungsmöglichkeiten legt die Fortsetzung allerdings ordentlich nach.
Eine der größten Neuerungen betrifft die Unterwasserwelt. Erstmals können Spieler eigene Süß- und Salzwasseraquarien errichten, in denen unter anderem Schwarzspitzen-Riffhaie, Meeresschildkröten und verschiedene Fischarten ihre Runden drehen. Aber auch in der Luft tut sich einiges: Frei fliegende Vögel wie Riesentukane und Sekretäre lassen sich nun in selbst gestalteten Volieren unterbringen. Außerdem verspricht Entwickler Frontier überarbeitete Animationen und ein insgesamt natürlicheres Verhalten der Tiere.
Mit den sogenannten Wildlife Reserves rückt auch der Artenschutz stärker in den Mittelpunkt. Spieler können eigene Naturschutzgebiete gestalten und dort Tiere auswildern. Aber auch beim Zooaufbau gibt es einige Neuerungen. Verbesserte Werkzeuge sollen unter anderem die Geländegestaltung, das Platzieren von Pflanzen und den Bau von Wegen erleichtern. Für Abwechslung sorgen ein Karrieremodus, ein Franchise-Modus und eine Sandbox, in der sich Spieler beim Gestalten ihrer Tierparks frei austoben können.


Starke Chart-Platzierung vor dem Release
Dass die Vorfreude auf Planet Zoo 2 groß ist, zeigt ein Blick auf die Steam-Topseller. Zum Zeitpunkt der Recherche belegt die Zoo-Simulation in Deutschland den zweiten Platz. Nur das Free-to-Play-MMORPG Aion 2 liegt noch davor. Damit lässt Planet Zoo 2 auch bekannte Titel wie EA Sports FC 27 und ARC Raiders hinter sich. Weltweit schafft es das Aufbauspiel auf Platz 7. Bemerkenswert ist das vor allem deshalb, weil Planet Zoo 2 erst am 13. Oktober erscheint und sich seine starke Chart-Platzierung bislang allein durch Vorbestellungen erarbeitet hat.
Auf Steam kostet Planet Zoo 2 in der Standardversion 49,99 Euro. Wer 15 Euro mehr ausgibt, bekommt die Deluxe Edition mit sechs zusätzlichen Tierarten und exklusiven Dekorationen. Für Vorbesteller gibt es außerdem einige kosmetische Extras. Die PC-Systemanforderungen fallen recht moderat aus: Mindestens werden 16 GB RAM und eine GeForce RTX 2060 benötigt, empfohlen wird eine RTX 3070. Auch auf dem Steam Deck (erhältlich auf Amazon für 790 Euro) ist die Zoo-Simulation bereits vor dem Release als „Verifiziert“ eingestuft.




















