Aotos Flux X26: E-Bike/Motorrad-Hybrid für 1.000 Euro geht auf Kickstarter viral

Das Aotos Flux X26 will die Grenze zwischen klassischem E-Bike und leichtem E-Motorrad neu ziehen – und trifft damit offenbar einen Nerv. Auf Kickstarter hat das Hybrid-Bike sein Finanzierungsziel von 85.000 Euro auf Kickstarter weit übertroffen und bereits über 2 Millionen Euro eingenommen. Das Flux X26 soll alltagstauglich wie ein E-Bike sein, aber optisch und technisch stärker in Richtung E-Motorrad gehen. Aotos bewirbt das Fahrzeug als neue Klasse elektrischer Mobilität und macht im Kickstarter-Video klar, dass es sich nicht nur zum Pendeln, sondern auch zum Spaßhaben eignet.
Aotos bietet das Flux X26 in zwei Varianten an. Die Basisversion kommt mit 750 Watt Motorleistung, 1.200 Watt Spitzenleistung, 32 km/h Maximalgeschwindigkeit und einer Reichweite von rund 80 Kilometern. Das stärkere Flux X26 Pro erreicht laut Kickstarter mit einer 1.500 Watt-Motorisierung (2.000 Watt Spitzenleistung) eine Geschwindigkeit von bis zu 45 km/h und eine Reichweite von bis zu 113 Kilometern. Dabei hat das Flux X26 zwar normale Pedale, fährt aber offenbar auch mit Direktantrieb. Je nach Version bieten die hybriden E-Bikes außerdem Features wie Bluetooth, Digital Cockpit, Smartphone-Schlüssel sowie GPS- und 4G-Tracking.
Ab 1.020 Euro, Auslieferungen im Juni 2026
Ein entscheidender Grund für den Hype um das Hybrid-E-Bike von Aotos dürfte der schmale Preis sein. Auf Kickstarter startet das Flux X26 bei 1.199 US-Dollar (etwa 1.020 Euro) und ist damit selbst im Vergleich zu gewöhnlichen E-Bikes noch vergleichsweise günstig. Das leistungsstärkere Flux X26 Pro ist ab 1.599 US-Dollar zu haben (etwa 1.360 Euro). Nach der Markteinführung sollen die Preise aber steigen. Im Rahmen der Kickstarter-Kampagne gewährt Aotos nämlich bis zu 30 Prozent Rabatt. Laut Kickstarter versendet der Hersteller weltweit, wobei die Auslieferungen im Juni 2026 starten sollen.
In Deutschland könnte es mit dem Aotos Flux X26 rechtlich schwierig werden. Da es offenbar auch ohne Treten per Gasgriff fahren kann und deutlich über den Pedelec-Grenzen von 250 Watt und 25 km/h liegt, würde es wohl kaum als S-Pedelec durchgehen. Je nach Ausführung könnte es eher als E-Moped oder Kleinkraftrad eingestuft werden. Für die Straßennutzung wären dann vermutlich Versicherung, Kennzeichen, Führerschein und eine Betriebserlaubnis nötig. Ob Aotos überhaupt eine zugelassene EU- beziehungsweise Deutschland-Version anbieten wird, ist bislang aber ohnehin fraglich.
Quelle(n)
Aotos via Kickstarter










