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Apple: Eigene Mac-Chips in der Entwicklung

Apple: Eigene Mac-Chips in der Entwicklung
Apple: Eigene Mac-Chips in der Entwicklung
Angeblich versucht Apple für die kommenden Mac-Laptops eigene Chips zu entwickeln. Bisher entstehen die Mac-Chips in Zusammenarbeit mit Intel. Die Eigenentwicklung soll Apple unabhängiger vom großen Chip-Hersteller machen.
Christian Hintze,
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Bloomberg vermeldet, dass Apple neue Chips für ihre zukünftigen Mac-Laptops designt. Der neue Chip wird seit letztem Jahr entwickelt und soll die noch bestehende, starke Abhängigkeit von Intel minimieren. Die Recheneinheit ist eine Weiterentwicklung eines Modells, das bereits im MacBook Pro von 2016 zum Einsatz kam und dort die Touch Bar Funktion der Tastatur gesteuert hat. Dort war sie ausschließlich für diese Funktion im Einsatz und agierte unabhängig von weiteren Systemkomponenten und Intels Haupt-Prozessor. In Zukunft soll der Chip jedoch mehr Funktionen übernehmen und dabei auf mehr Systemkomponenten, wie Speicher und Funkverbindung, zugreifen können.

Intern wird er unter dem Codenamen T310 geführt und soll später vor allem für den Low Power Modus des Laptops zuständig sein. Die „Power Nap“ genannte Funktion soll es erlauben bei geschlossenem Bildschirm auf den zweiten Chip zu wechseln und unter minimalem Stromverbrauch Basisfunktionen wie Updates und eMail-Empfang weiterhin auszuführen. Der Chip selbst basiert auf einer ARM-Technologie und wird parallel zu Intels Chip laufen.

Das Unternehmen nutzt die eigenen Prozessoren der A-Serie bereits erfolgreich in den iPhones und iPads seit 2010 und möchte diese Unabhängigkeit von weiteren Herstellern nun offensichtlich auch in die Mac-Sparte übertragen. Ein großer Teil des Investments fließt daher schon jetzt in die Chip-Entwicklung.

Quelle(n)

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Christian Hintze
Christian Hintze - Managing Editor - 1628 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2016
Ein C64 markierte meinen Einstieg in die Welt der PCs. Mein Schülerpraktikum verbrachte ich in der Reparaturabteilung eines Computerladens, zum Abschluss durfte ich mir aus “Werkstattresten” einen 486er PC selbst zusammenbauen. Folglich begann ich später ein Informatikstudium an der Humboldt-Uni in Berlin, Psychologie kam hinzu. Nach meiner ersten Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni ging ich für ein Jahr nach London und arbeitete für Sega an der Qualitätssicherung von Computerspielübersetzungen, u.a. an Spielen wie Sonic & All-Stars Racing Transformed oder Company of Heroes. Seit 2017 schreibe ich für Notebookcheck.
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Autor: Christian Hintze,  2.02.2017 (Update:  2.02.2017)