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Apple-Hardware: Bevorzugtes Ziel von Attacken?

Ein Mann geht in einen Apple Store und ... zerstört Hardware.
Ein Mann geht in einen Apple Store und ... zerstört Hardware.
Vergangene Woche sorgten zwei Videos für Aufsehen, in denen Apple-Geräte mutwillig zerstört wurden. Ob mit einer Metallkugel oder mit einem Bohrer, Apple-Geräte sind immer wieder gern gesehene Ziele von Attacken.

Klar, jedes aktuelle Smartphone, vor allem die Spitzenmodelle, müssen heutzutage den weit verbreiteten Drop- und Torture-Tests unterworfen werden, auch wenn man sich dabei oft fragt, ob die Geräte nicht sinnvoller verwendet werden könnten. Doch es scheint, dass insbesondere Apple-Hardware ein bevorzugtes Ziel von Attacken wird. Möglicherweise erzeugt der Kult um iPhone und Co zu hohe Erwartungen, die nach einer Enttäuschung dann schon auch mal in Gewalt enden können. So beispielsweise in Dijon in Frankreich, wo ein Mann ruhigen Schrittes in einen Apple Store geht um dort Hardware im Wert von 50.000 Euro mit einer Metallkugel zu zerstören. Offenbar war der Mann, selbst Apple-Kunde, unzufrieden damit, wie der Konzern seinen Support-Case behandelte. Das Video unten zeigt, dass der Fall wohl Konsequenzen haben dürfte.

Erinnern wir uns an Bendgate im Herbst 2014 als es plötzlich en vogue war, sein iPhone auf jede mögliche Art und Weise zu verbiegen. Schon damals musste man sich fragen, ob ein schützendes Case für das eben erst erstandene 1.000 Euro Smartphone nicht die bessere Reaktion wäre. Cases sollen zukünftig auch den Kopfhöreranschluss am iPhone 7 zurückbringen, ganz im Gegensatz zum "Secret Hack" eines Youtubers, der das mit einem Bohrer erledigen wollte (siehe unten). Was eindeutig als Satire geplant war und jedem Zuschauer auch klar sein sollte, hat offenbar dazu geführt, dass einige User tatsächlich zum Bohrer gegriffen, und ihr iPhone 7 damit zerstört haben. Laut Guardian soll der Autor des Videos via Twitter und Facebook auf übelste Weise beschimpft worden sein, es dürfte also durchaus einige Menschen unter uns geben, die jene Kommentare, die meinten, dass es tatsächlich funktioniert, für bare Münze genommen haben.

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Autor: Alexander Fagot,  2.10.2016 (Update:  2.10.2016)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.