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Apple: Nächstes Macbook Pro mit ultrahoher Auflösung?

Im kommenden Macbook Pro soll ein verbessertes Display mit 2.880 x 1.800 Pixeln für gestochen scharfe Bilder sorgen. Auch die Ultrabooks von Acer und Asus könnten zukünftig höhere Auflösungen erhalten.

Das iPhone hat es bereits, dass iPad wird es demnächst bekommen und nun soll es auch das Macbook Pro erhalten: ein Panel mit besonders hoher Auflösung, von Apple auch als Retina-Display bezeichnet.

Laut Quellen in der Zulieferindustrie soll das neue Display 2.880 x 1.800 Bildpunkte darstellen können, was selbst die Pixelzahl von Full HD (1.920 x 1.080) um mehr als den Faktor 3 übertreffen würde. Das Seitenverhältnis bleibt wie im aktuellen Macbook Pro bei 16:10 bestehen, wobei noch nicht gesichert ist, in welchem Modell das Display zum Einsatz kommen soll.

Selbst wenn es sich um das große MacbBook Pro mit 17"-Panel handeln sollte, würde die hohe Auflösung für eine bei Notebooks bislang unerreichte Pixeldichte von fast 200 dpi sorgen, im 15-Zoll-Modell gar für 226 dpi. Damit wäre die Darstellung vergleichbar fein wie die eines gängigen Smartphones (4 Zoll, 800 x 480 Pixel), einzelne Pixel könnten je nach Sitzabstand kaum noch ausgemacht werden. Auf den Markt kommen soll das neue Macbook Pro im zweiten Quartal 2012.

Auch andere Hersteller planen, die Auflösungen ihrer Notebooks deutlich zu steigern. Asus und Acer wollen in den Top-Modellen ihrer Ultrabooks künftig Displays mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten anbieten. Zur Zeit sind hier vor allem 1.366 x 768 Pixel die am häufigsten genutzte Auflösung.

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Autor: Till Schönborn, 14.12.2011 (Update:  9.07.2012)
Till Schönborn
Till Schönborn - Managing Editor Business
Freude am Schreiben und die Faszination für (mobile) Technik brachten mich im Herbst 2011 zu Notebookcheck. Neben unzähligen Notebook-Tests und Newsmeldungen habe ich seitdem eine Reihe technischer Hintergrundartikel zu CPU- und GPU-Architekturen verfasst und betreue zudem unsere Hardware-Datenbank. Seit Anfang 2014 leite ich den Bereich der Premium-Business-Notebooks, fühle mich aber auch im Smartphone- oder Tablet-Segment zu Hause – das gespannte "Kribbeln" beim Testen neuer Hardware ist auch nach vielen Jahren noch nicht verflogen. Die schmale Freizeit zwischen Studium und Job wird zumeist fernab jeglicher Elektronik in der Natur verbracht.