US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch angekündigt, dass künftig Zölle in Höhe von 100 Prozent auf Chip-Importe gelten. Um sich eine Ausnahme zu erkaufen, hat Apple bereits bestätigt, dass die Glasabdeckung aller iPhones und Apple Watches, die weltweit verkauft werden, künftig in den USA hergestellt wird. Wie die Financial Times berichtet, will Apple darüber hinaus ab dem iPhone 18 auch auf Kamera-Sensoren setzen, die durch Samsung Semiconductor in den USA hergestellt werden.
Diese Fabrik in Texas soll laut Apples eigenen Angaben auf eine brandneue Technologie zur Chipherstellung zurückgreifen, allerdings wollte Apple dazu noch keine näheren Details nennen. Laut der Informationen der Financial Times soll Samsung gestapelte Bildsensoren mit drei Schichten fertigen, die beim iPhone 18 und beim iPhone 18 Pro ihr Debüt feiern sollen. Damit würde Apple erstmals in der Geschichte des iPhones keine Kamera-Sensoren von Sony mehr verbauen, die bisher in einem TSMC-Werk in Japan hergestellt wurden.
Diese neuen Kamera-Sensoren sind Teil eines Plans, insgesamt 600 Milliarden US-Dollar zu investieren, um Teile der iPhone-Versorgungskette in die USA zu verlagern, um so den Zöllen der Trump-Regierung zu entgehen. Apple betont, dass die in den USA hergestellten Komponenten in iPhones verbaut werden, die rund um den Globus verkauft werden. Aktuell gibt es aber anscheinend keine Pläne, einige der fortschrittlichsten und damit teuersten Komponenten eines iPhones in den USA zu fertigen, wie das Display oder den Prozessor.



















