Künstliche Intelligenz rückt zunehmend ins Zentrum der technologischen und ökonomischen Entwicklung. Laut einem aktuellen Kommentar von Thomas Kuhn in der WirtschaftsWoche entsteht an den Börsen eine neue Machtkonstellation, die auf KI basiert: die „AI Trinity“, bestehend aus Nvidia, Microsoft und Apple. Diese drei Unternehmen verkörpern jene technologische Tiefe, die für den nächsten Innovationszyklus maßgeblich sein könnte.
Nvidia, Microsoft und Apple: Drei Pfeiler der KI-Dominanz
Im Zentrum steht Nvidia mit seinen Hochleistungs-GPUs, die zur Standard-Infrastruktur für KI-Anwendungen geworden sind. Microsoft investiert über OpenAI, Copilot und Azure massiv in KI-Ökosysteme. Apple wiederum integriert KI zunehmend in die Endgeräte und Betriebssysteme, etwa mit Funktionen zur On-Device-Spracherkennung oder zur intelligenten Bildverarbeitung. Zusammen bilden sie eine technologische Allianz, die laut Kuhn „die alte Börsenordnung ablöst“.
Verdrängung traditioneller Tech-Giganten
Im Umkehrschluss geraten andere Mitglieder der bisherigen „Magnificent Seven“ – darunter Meta, Alphabet, Amazon und Tesla – unter Druck. Ihre Strategien außerhalb des unmittelbaren KI-Kerns scheinen laut Kuhn weniger zukunftsfähig. Die Marktkapitalisierung spiegelt diesen Trend bereits wider: Nvidia hat sowohl Alphabet als auch Amazon überholt.
Künstliche Intelligenz als strategische Leitlogik
Die AI Trinity steht nicht nur für drei Unternehmen, sondern für ein strategisches Paradigma: Wer künftig Wachstum generieren will, muss KI nicht nur nutzen, sondern in die eigene technologische Infrastruktur einbetten. Der Aufstieg der KI verändert damit nicht nur Geschäftsmodelle, sondern die Grundlogik der Bewertung an den Finanzmärkten.






















