Apple iPhone erhält mit iOS 27 bedeutende Upgrades für RAW-Fotos

Apple bietet mit Core Image eine Reihe von Werkzeugen, die es sowohl Apple Fotos als auch vielen Drittanbieter-Apps erlauben, Bilder zu bearbeiten, ohne dass jeder Entwickler eine eigene Bildverarbeitungs-Engine entwickeln muss. Seit 2017 setzt Apple auf RAW 8, also die achte Version der hauseigenen Engine zum Verarbeiten von RAW-Dateien.
Mit iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 im Herbst führt Apple RAW 9 ein. Neun Jahre nach dem Release von RAW 8 soll die neue Engine gravierende Upgrades mitbringen. Alen voran unterstützt Apple mittlerweile RAW-Dateien von mehr als 784 Kamera-Modellen, eine vollständige Liste ist auf der Webseite von Apple zu finden. Die wohl bedeutendste Neuerung ist die verbesserte Rauschreduzierung. Wie Apple anhand eines Fotos demonstriert, das mit einer Canon EOS 5D Mark 3 bei ISO 51.200 aufgezeichnet wurde, kann RAW 9 das Bildrauschen sichtbar effektiver reduzieren und dabei mehr Details erhalten.
Apple verspricht darüber hinaus akkuratere Farben und generell schärfere Fotos – Bilder werden sichtbar stärker geschärft. Da RAW 9 auf Machine-Learning-Modelle zurückgreift, erfordert diese RAW-Engine mehr Ressourcen als RAW 8. Apple betont aber, dass die grundlegende Bildverarbeitung in einem Cache gespeichert werden kann, und beim Bearbeiten von Fotos nicht bei jeder Anpassung neu durchgeführt werden muss, sodass selbst auf einem iPhone 17 (ca. 899 Euro auf Amazon) eine brauchbare Performance erzielt werden sollte.
Nähere Details zu RAW 9 sind in einer kostenlos zugänglichen Entwickler-Session verfügbar. RAW 9 muss von der jeweiligen App unterstützt werden. Professionelle Apps wie Adobe Lightroom oder Capture One nutzen proprietäre RAW-Engines, gerade am iPhone greifen aber viele Drittanbieter-Apps auf Core Image zurück, sodass diese nach einem Update von den Verbesserungen von RAW 9 profitieren sollten.













