Apple nutzt Siri AI als Anti-EU-Propaganda, will DMA-Ausnahme erzwingen

Apple hat am Montag iOS 27 vorgestellt, das nächste, große Betriebssystem-Update für Smartphones wie das iPhone 17 (ca. 850 Euro auf Amazon). Neben Performance-Optimierungen und kleineren Design-Anpassungen führt das Update vor allem neue AI-Features ein, angeführt von Siri AI. Apples neuer Chatbot erinnert stark an Produkte wie ChatGPT, inklusive eigener App, wobei Siri AI auch auf den Bildschirminhalt, auf installierte Apps und auf die Kamera zugreifen kann.
In der EU ist Siri AI zum Launch aber nur auf dem Mac, der Apple Watch und auf Apple TV verfügbar, nicht aber auf dem iPhone oder iPad, jenen Plattformen, welche die EU durch ihren hohen Marktanteil als "Gatekeeper" betrachtet. Laut Apple hätte die EU sich geweigert, konstruktiv mit dem iPhone-Hersteller zu arbeiten, um eine Möglichkeit zu finden, Siri AI in der EU anzubieten, ohne die Sicherheit und Privatsphäre von Nutzern zu gewährleisten. Reuters zitiert nun einen Sprecher der Europäischen Kommission, laut dem es ausschließlich Apples Entscheidung wäre, Siri AI in der EU nicht anzubieten.
Statt eine brauchbare Lösung zu finden, welche die Anforderungen des Digital Markets Act erfüllt, hätte Apple schlicht eine mindestens 18 Monate gültige Ausnahme beantragt, welche die Kommission wenig überraschend abgelehnt hat. Dass sich Apple dazu entscheidet, Kunden gegen die Politik der EU aufzuwiegeln und Propaganda zu verbreiten, statt eine konforme Lösung zu entwickeln, ist eine Strategie, welche der Konzern schon lange verfolgt, wohl in der Hoffnung, EU-Kartellrecht zu beeinflussen. Hinter den Kulissen ist eine EU-konforme Lösung aber offensichtlich schon in Arbeit, denn wie der unten eingebettete Screenshot zeigt, könnte die Siri-App bereits Drittanbieter-Chatbots integrieren.








