Apple iPhone erhält Modus, der Software-Fehler automatisch beheben soll

Wenn sich ein iPhone oder iPad aufgrund eines kritischen Software-Fehlers nicht mehr einschalten lässt, kann dieses über den sogenannten Recovery-Modus wiederhergestellt werden. Bisher musste das Gerät zwangsläufig an einen PC oder Mac angeschlossen werden, um wahlweise über den Finder in macOS oder über die Apple Devices App auf Windows-Computern zurückgesetzt zu werden.
Das ändert sich mit iOS 27 und iPadOS 27. Denn die nächsten, großen Betriebssystem-Versionen, die voraussichtlich im Herbst veröffentlicht werden, bringen einen Recovery-Modus im Stil von macOS mit. Wird ein Gerät wie das Apple iPhone 17 (ca. 912 Euro auf Amazon) in diesem Modus gestartet, erscheint ein Menü mit einer Reihe von Optionen. Das iPhone verbindet sich automatisch mit einem bekannten WLAN-Netzwerk, falls verfügbar, und zeigt die verbleibende Akkuladung in der Statusleiste an. Buttons am oberen Bildschirmrand erlauben es, die Sprache einzustellen und das iPhone regulär neuzustarten.
Die Wiederherstellungs-Optionen ermöglichen es darüber hinaus, ein Softwareupdate zu installieren, alle Daten vom iPhone zu löschen, den älteren, PC-gestützten Recovery-Modus zu aktivieren oder einen Diagnose-Modus zu starten, über den der Apple Support per Internet auf das Gerät zugreifen kann. Der sogenannte "Recovery Assistant" soll bekannte Software-Fehler automatisch erkennen und versuchen, diese zu beheben. Um ein iPhone im Recovery-Modus zu starten, muss dieses über den Sperrbutton eingeschaltet werden, wobei der Knopf gedrückt gehalten wird, statt diesen wie üblich loszulassen, sobald das Apple-Logo erscheint.
Quelle(n)
Apple, via 9to5Mac & iDeviceHelp | Dong Xu (Teaser-Bild)







