Xiaomis Smartphone-Produktion bricht fast 40% ein, Apple iPhone 17 legt zu

Seit Herbst 2025 sind die Preise für Arbeitsspeicher und NAND-Flash-Speicher drastisch gestiegen – 16 GB DDR5 kosten Endverbraucher heute schon rund 180 Euro, während der gleiche RAM-Stick vergangenen Oktober noch für 45 Euro angeboten wurde. Die immense RAM- und NAND-Nachfrage von AI-Giganten wie OpenAI erhöht aber nicht nur die Kosten für Konsumenten, sondern auch für Hersteller von Produkten wie Desktop-PCs, Laptops und Smartphones.
Eine Analyse von TrendForce zeigt, wie sich die Krise im ersten Quartal 2026 auf unterschiedliche Smartphone-Hersteller ausgewirkt hat. Insgesamt wurden im ersten Quartal nur noch 284 Millionen Smartphones hergestellt, 1,7 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Laut TrendForce wirkt sich die DRAM-Krise nur verzögert aus, denn einerseits hätten Smartphone-Hersteller noch DRAM-Lagerbestände aus dem Vorjahr, und andererseits hätte die Angst vor weiter steigenden Preisen die Nachfrage angekurbelt. Über das gesamte Jahr erwartet TrendForce, dass die Produktion um 16,2 Prozent auf 1,051 Milliarden Einheiten einbrechen wird.
Schon die Daten aus dem ersten Quartal zeigen aber, dass Hersteller von günstigeren Smartphones stärker betroffen sein dürften. Xiaomi hat 38 Prozent weniger Smartphones hergestellt als im gleichen Zeitraum vom Vorjahr, bei Vivo wurde das Produktions-Volumen um 8 Prozent reduziert. Hersteller mit höheren durchschnittlichen Verkaufspreisen stehen dagegen besser da – Samsung konnte immerhin 2 Prozent mehr Smartphones herstellen als im Vorjahr, Apples Produktions-Volumen ist aufgrund der Beliebtheit der iPhone 17-Serie sogar um 20 Prozent gestiegen.








