Mit dem Apple M5-SoC hat Apple die nächste Leistungsstufe seiner eigenen Prozessoren gezündet und zum Start sind sowohl die iPad-Pro-Modelle als auch das Basismodell des MacBook Pro 14 mit dem neuen Chip verfügbar. Wir konnten sowohl das neuen iPad Pro 11 als auch das MacBook Pro 14 bereits ausführlich testen und haben den neuen M5 in unserer Analyse mit den Konkurrenten von AMD, Intel sowie Qualcomm verglichen, sowohl bei der Leistung als auch der Effizienz.
Dass die Leistung hervorragend ausfällt, dürfte niemanden wirklich überraschen, da der M4 bereits ein sehr schneller Chip war. Sowohl beim iPad Pro als auch dem MacBook Pro ist die Akkulaufzeit in unserem WLAN-Test jedoch etwas schlechter geworden. Da es bei den anderen Komponenten keine Veränderungen gab, muss es also am Prozessor liegen. Bei genauerer Betrachtung fällt dann auch schnell auf, dass der M5 für die gesteigerten Taktraten mehr Strom benötigt, sowohl im Single-Core- als auch Multi-Core-Betrieb. Das macht sich vor allem im Alltag bemerkbar, wo es immer wieder zu kurzen Lastspitzen kommt. Der unterschied ist zwar nicht groß, doch die Mehrverbräuche summieren sich über Stunden einfach.
Hier merkt man einfach, dass Apple mittlerweile in der dritten Generation des 3-nm-Fertigungsprozesses angelangt ist und höhere Takte benötigen immer vergleichsweise viel Strom. Aufgrund des höheren Stromverbrauches werden die passiv gekühlten Modelle wie das iPad Pro oder das künftige MacBook Air aber mehr Probleme haben und der Leistungsunterschied zu Geräten mit aktiver Kühlung wie dem MacBook Pro wird etwas größer werden als bei den aktuellen M4-Modellen. Hier darf man gespannt sein, wie die Entwicklung mit der kommenden M6-Generation aussehen wird, bei der es sich um die ersten 2-nm-Chips handeln dürfte.
Alle weiteren Informationen zum neuen M5-SoC stehen in unserer Analyse sowie den Testberichten des iPad Pro 11 und MacBook Pro 14 zur Verfügung.









