Asus setzt auf SD-Express-Karten in Notebooks und Gaming-Handhelds

Während Acer bei seinem Gaming-Handheld Predator Atlas 8 auf mittlerweile ungewöhnliche UHS-II-MicroSD-Karten setzt, hat sich Asus schon länger dazu entschieden, lieber gleich auf SD Express zu gehen. Auf der Computex zeigte Asus dementsprechend gleich mehrere Neuheiten, die mit dem schnellen, auf PCIe basierenden, SD-Kartenstandard setzen.
So wird das Gaming-Handheld ROG Xbox Ally X20 einen MicroSD-Express-Schacht an der Oberseite haben. Asus nutzt so den Umstand aus, dass Nintendo mit seiner Switch 2 den Kartenstandard etabliert hat. Die Auswahl an MicroSD-Karten in verschiedenen Kapazitäten ist für Asus also recht groß, während Acer auf wenige exotische MicroSD-Karten setzen muss.
Zudem macht Asus bei großen SD-Karten ebenfalls weiter. Entsprechende Express-Lesegeräte verbaute Asus etwa schon im ProArt PZ14. Mit den RTX-Spark-Varianten P14 und P16 wird Asus ebenfalls auf SD Express setzen, wie uns Asus auf der Computex sagte.
Asus setzt derzeit auf SD Express 7.0 und 7.1 (für MicroSD-Karten). Bei den großen Karten ist das ein Rückschritt, denn Asus verbaute zwar im PZ14 einen 7.0er-Leser in der Vergangenheit. Doch der ROG NUC hatte bereits SD Express 8.0. Der Standard definiert nur für große SD-Karten eine dritte PIN-Reihe zwecks Erhöhung der Geschwindigkeit. Solche Karten sind im Handel von Adata bereits zu bekommen und wir haben eine große SD-Express-Karte von Adata bereits getestet, allerdings nur im SD-Express-7.0-Betrieb.
Die Asus-Neuvorstellungen können UHS-SD-Karten übrigens weiterhin maximal im UHS-I-Betrieb auslesen. UHS-II ist der nächsten SD-Express-Kartenleser-Generation vorbehalten, die sich auf der Computex inklusive SDUC-Unterstützung bereits ankündigte und voraussichtlich dieses Jahr zu erwarten ist. Der Kauf von drei separaten SD-Kartenlesern kann dann entfallen.

Quelle(n)
Asus / Computex





