Beste Fotoqualtät seiner Klasse nützt dem superdünnen Smartphone bei dem Preis nichts

Huawei bemüht sich trotz des Verzichts auf eine native Integration von Google-Diensten und 5G weiterhin, attraktive Smartphones für den europäischen Markt anzubieten. Das Mate X7 haben wir über 5 Wochen gern genutzt und liefert im Alltag ein solides Nutzererlebnis.
Allerdings erfordert das Mate X7 jedoch einiges an Kompromissen. Insbesondere das Fehlen moderner Funkstandards und ein wenig konkurrenzfähiger Chipsatz sind bekannte Nachteile, den Huawei noch nicht ausgleichen kann. Die Leistung des neuen Kirin 9030 Pro mit seiner HiSilicon Maleoon 935 haben wir uns in diesem Artikel genauer angeschaut und eingeordnet.
Dünnes Android-Phone mit klasse Kamera-Setup und hohem Preis
Das Huawei Mate X7 überzeugt in unserem Test vor allem mit seinem Kamera-Setup. Der 50-Megapixel-Sensor der Hauptkamera ist mit einer optischen Bildstabilisierung sowie mit einer variablen Blende von f/1.5 bis f/4.0 ausgestattet. Dank des recht großen 1/1,28-Zoll-Sensors gelingen dem Foldable-Smartphone sehr gute Aufnahmen mit hohem Dynamikumfang – sowohl bei Tageslicht als auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Hier geht es zu einem Foto-Vergleich mit dem Samsung Galaxy S25 Ultra.
Gerade aber der Ultraweitwinkel sowie die Telekamera heben sich qualitativ von der faltbaren Konkurrenz ab und sind überdurchschnittlich gut. Unsere Testfotos aller Kameraobjektive sind hier einsehbar.
Mit einer UVP von über etwa 2.000 Euro (u.a. erhältlich bei Amazon.de) gibt es auf dem Markt allerdings zahlreiche Alternativen wie das Samsung Galax Z Fold7 oder Honor Magic V5, die im Bereich Software und Konnektivität deutlich besser aufgestellt sind. Das Huawei Mate X7 richtet sich daher vor allem an Huawei-Enthusiasten, die bereit sind, gewisse Kompromisse hinzunehmen.
Quelle(n)
Test zum Mate X7









