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Canon: Prototypen mit KI oder einem 100-400mm Zoom fürs Smartphone

Die andockbare Kamera fürs Smartphone (photographyblog.com)
Die andockbare Kamera fürs Smartphone (photographyblog.com)
Eine 360-Grad-Kamera mit künstlicher Intelligenz, die dazulernt und eine, an das Smartphone ansteckbare kleine Kamera mit einem gewaltigen Zoom zwischen 100-400mm. Das sind zwei neue Protypen von Canon, die auf der Photography Show 2018 in Birmingham der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.

Canon hat auf der Photography Show 2018, die vom 17. - 20. März in Birmingham stattgefunden hat, zwei neue Kamera-Prototypen präsentiert. Eine andockbare Smartphone-Kamera und eine 360-Grad-Kamera. Die kompakte Smartphone-Kamera mit einem 100-400mm Zoom-Objektiv wiegt nur 100 Gramm und wird über einen ausklappbaren Lightning-Anschluss an das iPhone angesteckt. Ob hier noch weitere Ports unterstützt werden und auch eine Android-Version auf den Markt erscheinen könnte, ist nicht bekannt.

Die Smartphone-Kamera (Bildquelle: photographyblog.com)
Die Smartphone-Kamera (Bildquelle: photographyblog.com)
Ausklappbarer Lightning-Stecker (Bildquelle: photographyblog.com)
Ausklappbarer Lightning-Stecker (Bildquelle: photographyblog.com)

Der zweite Prototyp, eine 360-Grad-Kamera funktioniert eigenständig und erkennt aufgrund ihrer KI Gesichter und besondere Situationen, bei diesen automatisch die Aufnahme startet. Laut Canon soll die künstliche Intelligenz im Laufe der Zeit, immer mehr über die eigenen Aufnahme-Gewohnheiten dazulernen und ihre Fähigkeiten, solche Aufnahme-Momente zu erkennen, verbessern. Die Kamera kann sich um 360 Grad drehen, um 110 Grad nach oben und unten schwenken, besitzt einen 3-fach-Zoom und erkennt Stimmen. Sie lässt sich auch auf dem Hot-Shoe einer Canon EOS DSLR verwenden.

Der 360-Grad schwenkbare Kopf (Bildquelle: photographyblog.com)
Der 360-Grad schwenkbare Kopf (Bildquelle: photographyblog.com)
Kann auch auf einer EOS DSLR verwendet werden. (Bildquelle: photographyblog.com)
Kann auch auf einer EOS DSLR verwendet werden. (Bildquelle: photographyblog.com)

Ob diese beiden Prototypen jemals auf den Markt kommen werden, bleibt allerdings ungewiss.

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Autor: Daniel Puschina, 21.03.2018 (Update: 21.03.2018)
Daniel Puschina
Daniel Puschina - Editor
Ich bin die Generation, die in den 90er Jahren auf einem 386er mit der 20MHz Turbotaste die ersten Computer-Erfahrungen gesammelt hat. Es war eine Gratwanderung zwischen der Leistungsgrenze meines Rechners und dem knappen Taschengeld, umso größer war aber dadurch die Motivation, das letzte Stück Leistung hier noch rauszuholen. Das Herauskitzeln eines einzelnen Kilobytes in der config.sys Datei war bei 2MB RAM absolut bestimmend über „Spiel startet“ oder „Spiel startet nicht“. Ab diesem Zeitpunkt habe ich auch damit begonnen, mich hardwareseitig immer eingehender mit Benchmarktests, Leistungsvergleiche und Tuning der Komponenten zu beschäftigen, was mich in den letzten Jahren zum Dauerbesucher der Notebookcheck-Seite machte. Es ist mir somit eine große Freude, hier nun selbst aktiv für diese Seite schreiben und testen zu können.