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Das Lenovo ThinkBook 15 bleibt hinter unseren Erwartungen

Lenovo ThinkBook 15
Etwas über 800 Euro kostet das Lenovo ThinkBook 15 mit dem neuen Intel Core i5-10210U, 16 GB Arbeitsspeicher und der 512 GB großen SSD. Die Systemleistung kann im Test überzeugen, aber das volle Potenzial wird dem SoC aber nicht abgerufen.
Sebastian Bade,

Das Lenovo ThinkBook schließt die Lücke zwischen der IdeaPad- und der ThinkPad-Serie. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf dem Office-Bereich, denn eine schnelle diskrete Grafikkarte gibt es momentan für das ThinkBook 15 nicht, was den Einsatz als Multimedia-Gerät rechtfertigen würde.

Im Test überraschte das preiswerte Office-Notebook mit einer sehr guten Anschlussausstattung. Gleich fünf USB-Schnittstellen bringt das ThinkBook 15 mit. Davon bietet einer auch Power Delivery und DisplayPort. Auch das Laden des Akkus wird darüber unterstützt. Mit seiner modernen Optik und der grauen Farbgestaltung wirkt das ThinkBook 15 nicht aufdringlich.

Unser Testmuster ist mit einem Intel Core i5-10210U bestückt, welcher im Test eine gute Leistung ablieferte. Allerdings haben wir bei anderen Testgeräten auch schon bessere Werte des Core i5-10201U gesehen. Nichtsdestotrotz ist der neue Comet-Lake-SoC die Vorgänger-Serie teilweise deutlich überlegen. Wer nun also vor der Qual der Wahl steht, kann getrost zu einem Intel Prozessor der 10. Generation greifen. Insgesamt arbeitet die gesamte Hardware sehr gut zusammen, wodurch sich das ThinkBook 15 bei den System-Tests den ersten Platz ergattern konnte.

Dem Preis geschuldet ist vermutlich die Wahl des Displays. Immerhin verbaut Lenovo ein mattes IPS-Panel mit einer FullHD-Auflösung. Die Helligkeit indes hätte allerdings besser ausfallen können. Gleiches gilt auch für die Farbraumabdeckungen, welche das Gerät für die Bildbearbeitung unattraktiv machen. Bei den Akkulaufzeiten haben wir ebenfalls etwas mehr erwartet. Schlussendlich gingen bei unserem WLAN-Test die Lichter schon nach 6:46 Stunden aus. 8 Stunden hätten es unserer Ansicht nach schon sein dürfen, um einen Arbeitstag zu überbrücken. Erfreulicherweise lässt sich der 45-Wh-Akku sehr schnell laden. Schon nach 45 Minuten beträgt der Akkuladezustand wieder 80 Prozent.

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Autor: Sebastian Bade,  7.02.2020 (Update:  5.02.2020)
Sebastian Bade
Sebastian Bade - Editor
Schon von klein auf interessierte ich mich für Technik und konnte dann auch den Wunschberuf „IT-Systemelektroniker“ erlernen. Im Anschluss begann meine 12-jährige Bundeswehrzeit, in der ich sehr viel dazugelernt habe und mein Wissen ständig auf dem neuesten Stand der Technik gehalten habe. Da ich dieses gerne teilen möchte, bietet Notebookcheck eine sehr gute Möglichkeit, dieses der breiten Masse anzubieten. Des Weiteren beschäftige ich mich viel mit Wasserkühlungen und Netzwerksicherheit.