Die E-Ente von Citroën soll 2028 für 15.000 Euro kommen

Für die Einen hässlich, für die Anderen Kult: Der Citroën 2CV erschien 1948 und sollte schon damals ein Volksauto für jedermann werden. Bei der Kontruktion ging es um niedrige Kosten, einfache Technik, geringes Gewicht und gute Federung. Ab den 60er Jahren hat sich die Ente zum Kultsymbol für Individualität und eine unkomplizierte Lebensart entwickelt. 1990 wurde die Produktion nach insgesamt mehr als fünf Millionen Limousinen und Lieferwagen dann endgültig eingestellt.
Citroën hat jetzt am 11. Oktober 2026 auf dem Pariser Autosalon das 2CV Concept vorgestellt – eine moderne, vollelektrische Neuinterpretation der legendären Ente. Ziel von Citroën und Mutterkonzern Stellantis ist es, ähnlich wie beim Originalmodell, ein kleines und bezahlbares Elektroauto zu entwickeln. Der Hersteller peilt einen Preis von nur 15.000 Euro an.
Momentan ist das vorgestellte Konzept nur eine Designstudie und so fehlen tieferreichende Informationen zu Reichweite, Ladeleistung und Serienausstattung. Dennoch sind der Pressemitteilung schon einige Infos zu entnehmen.


So soll ein Serienmodell bis 2028 auf den Markt kommen. Das E-Auto soll eine kompakte Länge von 3,76 m messen und rund 1 t wiegen, ein „sympathisches Design“ versprechen und vor allem für Leichtigkeit, Erschwinglichkeit, Praktikabilität, Vielseitigkeit und natürlich seinen unverwechselbaren Charakter stehen.
Die ursprüngliche Ente sollte das Autofahren demokratisieren, indem sie es mit einem niedrigen Preis deutlich mehr Menschen zugänglich machte als es zuvor der Fall war. Stellantis und Citroën greifen diese Idee mit einem günstigen Elektroauto wieder auf, immerhin sind insbesondere in Europa günstige Elektroautos noch Mangelware. Ob die neue E-Ente dieses Versprechen tatsächlich erfüllt, wird sich erst zeigen, wenn Reichweite, Ladezeiten, Serienpreis und endgültige Ausstattung feststehen.






