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Diese Ausstattungslücke ist einem Premium-Smartphone in 2026 unwürdig | Test-Fazit

Realme GT 8 Pro im Test
ⓘ Notebookcheck (Marcus Herbrich)
Realme GT 8 Pro im Test
Das neue Flagship-Handy von Realme nutzt beste Hardware und möchte neben einem klasse Preis-Leistungsverhältnis dank der Ricoh-Zusammenarbeit auch bei den Kameras überzeugen. Allerdings wird beim Android-Phone an einer Stelle überraschend der Rotstift angesetzt.

Wir hatten gerade das aktuelle Flagship-Handy von Realme in unserem Test. In vielen Bereichen schlägt sich das neue GT 8 Pro sehr gut. Gerade der extra große 7.000-mAh-Akku in dem nur 8,3 Millimeter dünnen und auch nur 214 Gramm schweren Smartphone der Oberklasse, sorgt für starke Laufzeiten. Im unserem WLAN-Test kommen wir auf fast 24 Stunden permanentes Surfen im Chrome-Browser bei einer standardisierten Helligkeit. 

Aus Nutzersicht enttäuschend ist allerdings der verbaute USB‑Port, welcher beim GT 8 Pro nur den 2.0-Standard unterstützt. Aus unserer Sicht ein Defizit bei der Ausstattung, welches ein Oberklasse-Handy im Jahr 2026 nicht aufweisen sollte (Preise starten aktuell bereits bei etwa 700 Euro, u.a. bei Amazon.de).   

Ob dies sogar ein Deal-Breaker ist, muss individuell abgewogen werden. Wir zeigen, welche Nachteile der USB-Anschluss des Realme GT8 Pro gegenüber einem Smartphone wie dem OnePlus 15 oder Samsung Galaxy S25+ mit sich bringt.  

Für eine schnelle Datenübertragung ist das Android-Phone nicht die beste Wahl

Warum Realme bei seinem GT 8 Pro nicht auf einem modernen USB-Port der dritten Generation setzt, können wir nicht mit Sicherheit sagen. Aus Herstellersicht ist es wohl eine Mischung aus Kosteneinsparung und Marketingprioritäten. 

In unserem Testberichten schneiden USB-Anschlüsse mit dem 2.0-Standard oftmals deutlich langsamer ab als ein USB-3.x-Port. Große Dateien wie 4K‑Videos oder RAW‑Fotos benötigen daher mit dem GT 8 Pro deutlich länger als bei einem Honor Magic8 Pro. Gerade mit der Kooperation mit Ricoh und einer hochauflösenden 200-MPix-Kamera, die mitunter 100 MB große RAWs erzeugen können, oder 8K-Videos kann der 2.0-Standard wie ein Flaschenhals wirken.

Neben der Geschwindigkeit unterscheiden sich die Standards auch in Funktionsumfang. Nutzer, welche das Android-Smartphone als Desktop‑Ersatz oder für einen Workflow mit Bildausgabe auf einen externen Monitor nutzen möchten, spüren diese Limitierungen des GT 8 Pro besonders deutlich – denn beides unterstützt das Realme-Flagship nicht. 

Fast-Charging ist dennoch mit an Bord bei Flaghip-Phone

Die Ladegeschwindigkeit ist allerdings unabhängig vom USB‑Standard, denn auch mit dem 2.0-Standard werden Ladeprotokolle wie USB‑PD PPS oder proprietäre Schnellladeverfahren unterstützt. 

Realme stattet sein GT 8 Pro mit maxialen Ladeleistung von 120 Watt aus. Mit einer entsprechend schnellen Powerbank lädt das Oberklasse-Phone in etwa 45 Minuten (via PD PPS) vollständig auf.  

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Autor: Marcus Herbrich,  2.03.2026 (Update: 28.02.2026)