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Dropbox: Neues System für Cold Storage vorgestellt

Dropbox: Neues System für Cold Storage vorgestellt (Symbolbild)
Dropbox: Neues System für Cold Storage vorgestellt (Symbolbild)
Der überaus populäre Cloud-Speicherdienst Dropbox hat ein neues Speichersystem vorgestellt. Dieses soll den Betreiber weniger kosten und ist zur Speicherung kalter Daten vorgesehen - also solche, die von Nutzern selten benötigt beziehungsweise verändert werden.

Dropbox setzt seit einigen Jahren zunehmend auf eigene Cloud-Infrastruktur, welche vom Unternehmen unter dem Namen Magic Pocket zusammengefasst wird. Dabei nutzt Dropbox unter anderem SMR-Festplatten zur Kostenreduktion.

Nun hat der Anbieter angekündigt, eine Möglichkeit zur effizienten Speicherung von selten genutzten Dateien geschaffen zu haben. Konkret sollen Entwickler damit die Möglichkeit erhalten, die Nutzung einzelner gespeicherter Daten zu analysieren und diese dadurch entsprechend den Anforderungen zu speichern.

Nach wie vor soll die direkte, warme Speicherung der Regelfall bleiben. Dropbox führt aus, dass durch eine intelligente Speicherung selten genutzter Daten ohne Einbußen in der Datensicherheit oder Zugänglichkeit die Nutzung der Speichermedien um 25 Prozent reduziert werden kann.

Für Endnutzer soll die Aufteilung der Datenspeicherung in zwei Bereiche dabei nahezu unmerklich sein. Aktuell hat sich Dropbox nicht über eine eventuelle Preisänderung oder neue Angebote zur kalten Speicherung von Daten geäußert, Konkurrent Amazon bietet mit Amazon Glacier bereits eine Möglichkeit zur überaus kostengünstigen Speicherung selten genutzter Daten.

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Autor: Silvio Werner,  7.05.2019 (Update:  7.05.2019)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.