Das Fairphone 6 kann in Europa sehr bequem etwa jetzt auch über Amazon bestellt werden, was hierzulande nur etwa 600 Euro kostet, angesichts der gebotenen Leistung für viele vermutlich noch ein akzeptables Preisniveau. In den USA zahlen Interessenten dagegen knapp 30 Prozent mehr und das obwohl beim Europreis die knapp 20 Prozent Mehrwertsteuer bereits inkludiert ist. Dieser krasse Preisunterschied erlaubt es dem Youtuber Zack Nelson vom JerryRigEverything-Channel natürlich nicht, eine klare Empfehlung für das Fairphone 6 in den USA auszusprechen.
Woran dieser Preisunterschied von 200 US-Dollar konkret liegt, kann nur spekuliert werden, das Wort "Tariff" also Zölle fällt zwar im Laufe des knapp etwa 11-minütigen Videos, ist aber auch nur eine Vermutung. Wir in Europa dürfen uns dagegen glücklich schätzen, dass wir für das mit aktueller Midrange-Technik und modularem sowie reparierbarem Innenleben bestückte, "faire Handy" in der neuesten Generation nicht derart viel Cash auf den Tresen legen müssen. Wie einfach man das Fairphone 6 zerlegen und damit reparieren beziehungsweise modifizieren kann, zeigt nach dem iFixit-Teardown vor einigen Wochen nun auch JerryRigEverything.
Solange man einen T5 Torx-Schraubenzieher dabei hat, kann man sogar das Display in wenigen Minuten austauschen, selbst wenn man tiefer ins Innenleben eindringt und etwa das Kühlsystem inspizieren will, wird man von den Herstellern mit klar ausgewiesenen Andockstellen für die farbkodierten Kabelverbindungen unterstützt. Der Durability-Test, der hier erstmals nach dem Teardown stattfindet, zeigt keine gröberen Auffälligkeiten. Das Gehäuse besteht zwar komplett aus Plastik, bricht allerdings nicht im Bend-Test, womit das Fairphone 6 - zumindest für Europäer - einen Daumen hoch vom Tester erhält.





























