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Garmin-Funktion komplett falsch? Diskussion über Präzision und Verbesserungspotenziale

Über die Wettkampfprognose von Garmin gibt es Diskussionen
Über die Wettkampfprognose von Garmin gibt es Diskussionen
Mit den eigenen Smartwatches richtet sich Garmin durchaus auch an ambitioniertere Sportler, die einen strukturierten Trainingsplan verfolgen. Derzeit gibt es eine produktive Diskussion über die Güte der Vorhersage der Rennzeiten - mit durchaus unterschiedlichen Erfahrungen und Tipps.

Auch in unseren Reviews zu Garmin-Smartwatches haben wir den großen Funktionsumfang durchaus lobend erwähnt. Garmin-Wearables und dann letztlich auch das ganze Ökosystem sollen auch und insbesondere leistungsorientierten Sportlern starke Werkzeuge nicht nur zur Evaluation der aktuellen Leistung an die Hand geben, sondern auch Hinweise für eine Leistungsverbesserung in strukturierter Form. Ein interessantes Feature ist dabei die Vorhersage von Wettkampfzeiten. Dafür werden verschiedene, über möglichst viele Trainingseinheiten und auch im Alltag gesammelte Daten verwendet. Dann sollen Nutzer angezeigt bekommen, welche Zeiten auf einer bestimmten Strecke und letztlich auch nahe beziehungsweise bei kompletter Ausbelastung zu erwarten sind. Für ambitioniertere Läufer und auch Sportler wie mich ist eine solche Abschätzung Gold wert, wenn sie denn belastbar ist, etwa für die Auswahl des richtigen Laufpartners oder Pacers am Race-Day und auch für die Abschätzung einer Pace-Strategie.

Auf Reddit gibt es aktuell eine Diskussion über die Güte dieser Vorhersage. Ausgangspunkt ist ein Post eines Sportlers, der bei (zumindest subjektiver!) Ausbelastung die 5 Kilometer in 25 Minuten laufen kann, laut Garmin diese Strecke aber in nur 21 Minuten könnte. Beide Leistungen sind dabei zwar noch deutlich im ambitionierten Hobbybereich einzuordnen, entsprächen einem allerdings auf körperlicher Ebene nicht in Wochen (aber oft in Monaten) erreichbaren Leistungssprung. Kommentatoren geben dabei verschiedene Tipps. Relativ naheliegend ist dabei die Nutzung eines Brustgurtes (bei Amazon) und auch die Erwähnung der psychologischen Komponente - also konkret, dass die subjektiv als maximal empfundene Belastung gar nicht maximal ist. Eine unterentwickelte psychologische Tempohärte ist durchaus denkbar. Auch meiner Erfahrung nach geht am Raceday allerdings dank Adrenalin, guter Stimmung und dem Ehrgeiz, an dem Läufer dort vorn mit dem gelben T-Shirt dranzubleiben, noch mindestens ein wenig mehr. Wie ein Reddit-Kommentator diesbezüglich passend anmerkt, basieren Garmin-Predictions auf perfekten Bedingungen – das könnte die Wettkampfbedingungen teilweise abbilden. Die hohe, aber nicht maximale durchschnittliche Herzfrequenz beim Probelauf kann auch ein Anzeichen für ein Missverhältnis zwischen subjektiv empfundener und objektivierbarer Belastung im vom Nutzer jagLegion konkret geschilderten Fall sein. Insgesamt gibt es auch von eigenen Angaben zufolge leistungsstärkeren Sportlern sehr unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen mit der Vorhersage.

Quelle(n)

Reddit, Bildquelle: Marcus Herbrich, Notebookcheck

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-06 > Garmin-Funktion komplett falsch? Diskussion über Präzision und Verbesserungspotenziale
Autor: Silvio Werner, 21.06.2026 (Update: 21.06.2026)