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GoPro Hero 7: Drei günstigere Actioncams, Black mit "Gimbal-Stabilisierung" (Hands-On-Videos)

GoPro Hero 7 Black, Silver und White heißen die neuen Actioncams von 230 bis 430 Euro.
GoPro Hero 7 Black, Silver und White heißen die neuen Actioncams von 230 bis 430 Euro.
GoPro kehrt zurück zu seinen Wurzeln: Der exorbitante Preis der Hero 6 Black ist Geschichte, das verbesserte Actioncam-Flaggschiff Hero 7 Black startet um 430 Euro inklusive Speicherkarte, Silber- und White-Varianten sind abgespeckt und noch günstiger. Das Highlight ist die superflüssige elektronische Stabilisierung der Hero 7 Black, es gibt aber noch andere Neuigkeiten.

Die Spatzen pfiffen es ja schon von den Dächern: GoPro bringt neue Actioncams, das Hero 7-Lineup besteht in diesem Jahr aus drei Modellvarianten in den Farben Schwarz, Silber und Weiß, die sich nicht nur in der Farbe des Gehäuses sondern auch in Features und Preis stark voneinander unterscheiden. Das Flaggschiff ist wie immer die Hero 7 Black Actioncam, die in diesem Jahr wieder zum früher üblichen Startpreis von 400 US-Dollar beziehungsweise 430 Euro in den Ring steigt - der Exkurs des GoPro-Teams in Preisregionen über 550 Euro wie im Vorjahr mit der Hero 6 Black war wohl kein wirtschaftlicher Erfolg.

HyperSmooth-Stabilisierung ohne Gimbal

Vor allem die neue "Hyper-Smooth"-Videostabilisierung des Black-Modells soll ultraflüssige Bewegungen ganz ohne Gimbal ermöglichen und tatsächlich wirken die ersten Aufnahmen (siehe unten) extrem gut stabilisiert für eine Kamera ohne externe Stabilisierungshilfen wie Gimbals oder Schwebestativen. Natürlich bieten mittlerweile auch die meisten Smartphones eine "stabilisierte" Videofunktion an, doch mit der optischen Stabilisierung vieler Smartphone-Linsen gibt es oft unerwünschte Nebeneffekte - hier scheint sich GoPro auch gegenüber der Actioncam-Konkurrenz aus China abgrenzen zu wollen.

Viele Unterschiede zu Silver- und White-Modell

Bei den Videomodi und der Auflösung gibt es gegenüber der Hero 6 Black keine auffälligen Verbesserungen, wie im Vorjahr ist mit dem schwarzen Modell maximal 4K60 oder 1080p240 möglich, auch der 12 Megapixel-Sensor sowie die optischen Qualitäten haben sich einmal mehr nicht geändert. Videos werden mit maximal 78 MB/s in 4K-Auflösung aufgenommen. Die silberne und weiße GoPro Hero 7 verzichtet nicht nur auf das frontseitige Statusdisplay sondern bietet auch deutlich weniger Aufnahme-Modi, keine Hyper-Smooth-Videostabilisierung und im Fall der Hero 7 White auch nur 10 Megapixel-Aufnahmen. 

Timewarp und Superfoto: Neue Foto-Features

Mit Timewarp, einer Art Hyperlapse-Funktion, vertikalen Porträt-Aufnahmen für Instagram und Co., Serienbildaufnahmen mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde, der neuen Superfoto-Funktion, die einer Auto-HDR-Aufnahme ähnlich ist sowie RAW-Funktion sticht das Black-Modell die restlichen Hero 7-Kandidaten auch im Fotobereich aus. Auch Livestreaming bietet nur das Top-Modell, eine detaillierte Übersicht über alle Unterschiede zwischen GoPro Hero 7 Black, Silver und White gibt es auf dieser Seite.

Gemeinsamkeiten, Preise und Verfügbarkeit

Alle drei Modelle sind ohne externes Schutzgehäuse bis zu 10 Meter wasserdicht und bieten Sprachsteuerung sowie den 2 Zoll Touchscreen der Vorgänger. Alle Modellvarianten gibt es in diesem Jahr auf der offiziellen Webseite inklusive einer SanDisk Speicherkarte. Die GoPro Hero 7 White startet in Europa mit 32 GB Micro-SD-Karte um 220 Euro, das Silver-Modell ebenfalls mit 32 GB Karte um 330 Euro. Die Hero 7 Black startet um 430 Euro und wird von einer 64 GB Micro-SD-Karte begleitet. Ab sofort sind Vorbestellungen möglich, ausgeliefert wird ab dem 2. Oktober.

Erste Hands-On-Videos von Youtubern

Hier noch das offizielle Produktvideo und drei frühe Hands-On-Videos von Youtubern unter anderem Youtube-Legende Casey Neistat, der die neue Actioncam den Sommer über schonmal ausgetestet hat.

Quelle(n)

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Autor: Alexander Fagot, 21.09.2018 (Update: 21.09.2018)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.