Notebookcheck

GoPro Hero 6 Black: Mehr Power und Bildqualität für 570 Euro

GoPro verbessert sein Actioncam-Lineup mit der GoPro Hero 6 Black für 570 Euro.
GoPro verbessert sein Actioncam-Lineup mit der GoPro Hero 6 Black für 570 Euro.
Der Platzhirsch unter den Actioncams, GoPro, hat heute die Hero 6 Black vorgestellt, das neue Premium-Modell, welches das Vorjahres-Lineup um ein 100 Euro teureres Exemplar nach oben hin erweitert. Neben den neuen Videomodi 4K60fps und 1080p240fps, verspricht der Hersteller dank eines neuen Prozessors Verbesserungen bei der Stabilisierung, der Low-Light-Performance und der Bildqualität. Alle Unterschiede zum Vorgänger, Hero 5 Black im Detail.

Die geleakten Spezifikationen waren korrekt, Überraschungen gab es beim heutigen Launch-Event in San Francisco nicht. Wie erwartet, hat der Actioncam-Spezialist GoPro heute seine Hero 6 Black vorgestellt, eine verbesserte Variante der GoPro Hero 5 aus dem Vorjahr, die allerdings weiterhin im Sortiment verbleibt. Den offiziellen Preis des Vorgängers senkt GoPro nicht, er bleibt bei 470 Euro, stattdessen erweitert die Hero 6 Black das Lineup nach oben hin und wird mit 570 Euro bepreist. Die Hero 5 Session bleibt für 360 Euro ebenfalls verfügbar.

Schneller GP1-SoC

Was sind nun konkret die Unterschiede zwischen der GoPro Hero 5 Black und der neuen Hero 6 Black? Das Design bleibt exakt gleich, das hat den Vorteil, dass das Zubehör weiterhin passt. Natürlich ist der Neuzugang, wie der Vorgänger auch, ohne Schutzgehäuse wasserdicht bis 10 Meter Tiefe. Die Verbesserungen basieren zum Großteil auf einem neuen Chipdesign, das erstmals nicht mehr vom bisherigen GoPro-Partner Ambarella stammt. Der neue GP1-SoC erlaubt nicht nur die bereits vorab geleakten neuen Recording-Modi 4K bei 60 Frames per Second (fps) sondern auch eine verbesserte FullHD-Zeitlupe 1080p bei 240 fps.

Verbesserte Stabilisierung

Damit ist die GoPro Hero 6 Black die erste Actioncam, die beide neuen, in diesem Jahr erstmals auch von Apple's iPhone 8, iPhone 8 Plus und iPhone X angebotenen Aufnahme-Modi unterstützt. Die im Frühjahr erschienene Yi 4K+ kann zwar 4K bei 60 fps, schafft bei 1080p aber nur maximal 120 fps. Neu an der Hero 6 Black ist auch eine verbesserte elektronische Stabilisierung, die zudem nun auch bei 4K-Aufnahmen greift, nicht allerdings wenn mit 60 Frames pro Sekunde aufgenommen wird. Last but not least verspricht der Hersteller eine bessere Bildqualität, vor allem auch bei Low-Light-Aufnahmen.

Alle Neuerungen

All diese Verbesserungen basieren auf neuer Software beziehungsweise dem schnelleren Prozessor, der 12 Megapixel-Sensor und die Optik hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht geändert. Die neue Actioncam ist ab sofort verfügbar. Hier noch eine kurze Übersicht über die Änderungen zur Hero 5 Black im Detail:

  • Neue Recording-Modi: 4k60 und 1080p240
  • QuikStories nutzen Bilderkennung zur Verbesserung der Szenenauswahl
  • Dual-Band-WLAN im 5Ghz-Band erhöht die Offload-Geschwindigkeit
  • 3-Achsen-Stabilisierung statt bisher 2-Achsen-Stabilisierung
  • Stabilisierung funktioniert nun auch bei 4K30 und bei 1080p120
  • Touch-Zoom am rückwärtigen Touch-Display
  • HDR-Funktion bei Photo-Aufnahmen
  • Global Tone Mapping (GTM) für bessere Kontraste und Farbtreue bei Videoaufnahmen
  • Bessere Low-Light-Performance: Höhere ISO-Werte und 10-Sekunden-Exposure im Low-Light-Automodus. Auch die automatische Belichtung und Auto White Balance (AWB) wurde verbessert
  • Unterwasseraufnahmen werden automatisch erkannt und optimiert

Quelle(n)

Alle 1 Beträge lesen / Antworten
static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2017-09 > GoPro Hero 6 Black: Mehr Power und Bildqualität für 570 Euro
Autor: Alexander Fagot, 28.09.2017 (Update: 28.09.2017)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.