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Nachschlag: GoPro Hero 6 leakt mit weiteren Specs und Bildern

Einmal mehr sind viele Bilder und Specs zur GoPro Hero 6 geleakt.
Einmal mehr sind viele Bilder und Specs zur GoPro Hero 6 geleakt.
Erstmals setzt GoPro in seiner Hero 6 Black auf einen eigenen Chip mit der Bezeichnung GP1. Dieser ermöglicht nicht nur [email protected] sondern auch Aufnahmen bei [email protected] Neben verbesserter Stabilisierung, gibt es zudem Dual-Band-WLAN. Der Preis dürfte aber ordentlich anziehen, wie neue Leaks nahe legen.

Schon vor wenigen Tagen verriet ein erster Leak, dass der Platzhirsch unter den Actioncams, GoPro, mit seiner kommenden Hero 6-Generation beim Design keinerlei Änderungen plant, was den Vorteil der Kompatibilität mit bisherigem Zubehör mit sich bringt. Im Inneren ändert sich aber jede Menge. Aus dem angesprochenen Leak war bekannt, dass die Hero 6-Actioncam 4K-Aufnahmen mit 60 Frames pro Sekunde (fps) aufnehmen kann, damit schließt GoPro zur Yi 4K+ auf, die das auf Basis des Ambarella H2-Chips ebenfalls schafft.

Neuer Leak

Viel mehr gab der letzte Leak nicht preis, doch jetzt folgt der große Nachschlag. In einer Serie von Tweets liefert der spanische Entwickler Konrad Iturbe zusätzliche Infos zur neuen GoPro-Generation. Jede Menge neuer Bilder wurden an die Oberfläche gespült, darunter offizielle Renderbilder, die aus der Staging-Site von GoPro selbst stammen. Auch Händler lieferten unfreiwillig zusätzliche Informationen, beispielsweise den angedachten Preis, der wohl viele Interessenten erschrecken dürften. 

GP1: Chip-Eigenentwicklung

Aktuell wissen wir, dass GoPro mit der Hero 6 erstmals auf eine Chip-Eigenentwicklung setzen wird und daher keinen Ambarella-SoC mehr verbaut. Der neue Prozessor heißt GP1 und ist offenbar leistungsfähig genug um neben [email protected] auch 1080p-Material mit 240 fps aufzunehmen, das dürfte Fans von Zeitlupen-Aufnahmen freuen und ist damit das gleiche Niveau, das auch die neuen iPhones, iPhone 8 und iPhone X schaffen. Nach wie vor bietet die GoPro-Actionacam keine optische Bildstabilisierung, die elektronische soll allerdings verbessert worden sein, Details dazu liegen uns derzeit nicht vor.

Hero 5 bleibt im Sortiment

Eine wichtige Verbesserung betrifft das WLAN-Modul, das nun auf dem schnelleren 5 Ghz-Kanal funken kann und damit vermutlich Gigabit-WLAN unterstützen wird. Die Modellnummer der neuen GoPro Hero 6 lautet CHDHX-601, sie wird das bestehende Lineup des Herstellers nach oben hin erweitern, die Vorjahres-Cams Hero 5 Black und Hero 5 Session bleiben weiterhin im Sortiment. Oberhalb der Hero 6 Black wird sich mit der GoPro Fusion noch eine 360 Grad-Kamera ansiedeln.

Hoher Preis

Dass die GoPro Hero 6 teurer wird als die Hero 5, war ja schon zu erwarten, der angedachte Preis dürfte aber doch einige überraschen. In den USA ist offenbar ein Preis von 499 US-Dollar geplant, richtig heftig könnte der Preis allerdings in Europa ausfallen. Zwei Händler listen das Gerät unfreiwillig (siehe Bilder unten) mit 500 Pfund Sterling beziehungsweise ganzen 700 Euro. Das wäre ein heftiger Aufpreis auf die aktuell 470 Euro, die der Vorgänger derzeit offiziell laut Liste kostet. 

Karma mit Updates

Am 28. September wird die neue GoPro-Generation offiziell vorgestellt, dann soll auch eine neue Karma-Gimbal-Version auf den Markt kommen, die mit Joystick etwas mehr Steuerungsmöglichkeiten bieten wird als die erste Version. Die Karma-Drone von GoPro soll zudem über ein Software-Update einen Follow-Me-Modus erhalten. Nach wie vor unklar ist, ob der Kamera-Sensor oder die Optik der Hero 6 im Vergleich zum Vorgänger verbessert wurde oder nicht.

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Autor: Alexander Fagot, 19.09.2017 (Update: 19.09.2017)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.