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Google: Augen-Scan kann Krankheiten vorhersagen

Google: Augen-Scan kann Krankheiten vorhersagen
Google: Augen-Scan kann Krankheiten vorhersagen
Ein zur Google-Mutter Alphabet gehörendes Unternehmen kann anhand einer KI-gestützen Analyse des Augenhintergrunds Herzkrankheiten frühzeitig erkennen.
Silvio Werner,
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Durch Deep Learning lassen sich - eine große Datenbasis vorausgesetzt - mathematische Modelle zwischen verschiedenen Parametern erstellen, die sich durch reine, theoretische Überlegungen so kaum aufstellen lassen würden.

Nun hat die Alphabet-Tochter Verily Life Sciences einen Algorithmus entwickelt, der Herzerkrankungen frühzeitig und vor dem ersten Auftreten von - unter Umständen - fatalen Symptomen erkennen soll.

Der Algorithmus wurde anhand von 300.000 Patienten trainiert und bezog neben Informationen über den allgemeinen Gesundheitszustand der Probanden auch Scans des Auges, genauer gesagt des Augenhintergrundes mit ein.

Dabei zeigt sich, dass der Algorithmus bereits aktuell Patienten mit und ohne Herzprobleme mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 Prozent auseinanderhalten kann. Die Sicherheit liegt somit nur zwei Prozent unter derer der aktuellen diagnostischen Methode, die jedoch einen Bluttest erfordert.

Klar ist dabei: Der Scan des Auges kann und wird vermutlich nie den Besuch beim Arzt ersetzen können, in Zukunft könnten potentiell gefährdete Personen aber (noch) frühzeitiger und einfacherer sensibilisiert werden.

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Silvio Werner
Silvio Werner - Senior Tech Writer - 3815 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2017
Ich bin seit über zehn Jahren journalistisch aktiv, den Großteil davon im Bereich Technologie. Dabei war ich unter anderem für Tom's Hardware und ComputerBase tätig und bin es seit 2017 auch für Notebookcheck. Mein aktueller Fokus liegt insbesondere auf Mini-PCs und auf Einplatinenrechnern wie dem Raspberry Pi – also kompakten Systemen mit vielen Möglichkeiten. Dazu kommt ein Faible für alle Arten von Wearables und insbesondere für Smartwatches. Hauptberuflich bin ich als Laboringenieur unterwegs, weshalb mir weder naturwissenschaftliche Zusammenhänge noch die Interpretation komplexer Messungen fern liegen.
Kontakt: silvio39191
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Autor: Silvio Werner, 20.02.2018 (Update: 15.05.2018)