Google Pixel 10a: Gute Mittelklasse mit zu wenig Neuerungen

Mit dem Pixel 10a liefert Google ein solides Mittelklasse-Smartphone, das vor allem durch seine hochwertige Verarbeitung, die flache Rückseite ohne Kamerabuckel und den langen Software-Support punktet. Das Gehäuse ist nach IP68 gegen Wasser und Staub geschützt, unterstützt kabelloses Laden und bietet mit USB 3.2 samt Displayausgabe und Desktop-Modus Ausstattungsmerkmale, die in dieser Klasse selten sind.
Das 6,3 Zoll große OLED-Display erreicht eine höhere Spitzenhelligkeit als der Vorgänger und überzeugt mit einer akkuraten Darstellung. Allerdings setzt Google weiterhin auf PWM mit niedriger Frequenz zur Helligkeitsregelung, was empfindliche Nutzer stören kann. Der Tensor G4 arbeitet flott, stellt gegenüber dem Pixel 9a jedoch keinen Fortschritt dar. Auch 8 GB RAM und 128 GB Basisspeicher wirken angesichts von sieben Jahren Updates nicht mehr ganz zeitgemäß.
Die unveränderte Hauptkamera liefert bei Tageslicht und in der Dämmerung gute Fotos, während die Ultraweitwinkelkamera sichtbar abfällt. Auf eine Telekamera verzichtet Google weiterhin, der digitale Achtfach-Zoom überzeugt qualitativ nur bedingt. Die Sprachqualität ist ordentlich, Dual-eSIM fehlt jedoch. Der 5.100-mAh-Akku bietet eine gute Laufzeit und lädt etwas schneller als zuvor. Neue Funktionen beschränken sich im Wesentlichen auf das robustere Schutzglas, den Satelliten-Notruf und kleinere Detailverbesserungen.
Das Google Pixel 10a (hier bei Amazon kaufen) ist ein gelungenes Gesamtpaket mit wenigen Schwächen, bietet gegenüber dem Vorgänger aber nur geringe Fortschritte. Zur UVP fällt es angesichts der starken Konkurrenz zu teuer aus. Da die Preise inzwischen deutlich gefallen sind und selbst die 256-GB-Version für unter 450 Euro erhältlich ist, entwickelt sich das Pixel 10a zu einer empfehlenswerten Wahl in der Mittelklasse.
