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Google deutet kostenpflichtiges Android an

Das Geschäftsmodell von Android könnte sich ändern. (Bild: Google)
Das Geschäftsmodell von Android könnte sich ändern. (Bild: Google)
Auf Googles offiziellem Blog wurde eine Antwort zum EU-Gerichtsurteil veröffentlicht, nach dem Google eine Rekordstrafe von 4,3 Milliarden Euro bezahlen soll. Der Technologie-Gigant deutet dabei an, dass das Geschäftsmodell von Android nach diesem Urteil nicht mehr funktionieren könnte.

In dem Blogeintrag geht Google auf das Gerichtsurteil der EU ein und stellt klar, dass Android den Wettbewerb fördert, und nicht behindert. Mit mehr als 1.300 Hardware-Herstellern und über 24.000 unterschiedlichen Geräten, die auf Android setzen, soll die Auswahl von Konsumenten gefördert werden. Der Eintrag beschreibt weiter, wie einfach es für den Endverbraucher ist, die vorinstallierten Apps zu löschen und durch andere Alternativen zu ersetzen.

Google schreibt ausführlich, dass Android selbst keinen Umsatz für das Unternehmen generiert, da sie es den Geräte-Herstellern kostenlos zur Verfügung stellen, und dass der Internet-Gigant nur dann Geld verdient, wenn die Endkunden die vorinstallierten Google-Services auch nutzen. Dabei deutet Google vage an, dass sie unter Umständen ihr Geschäftsmodell ändern, und in Zukunft vielleicht sogar Lizenzgebühren verlangen müssen. 

Mit dem Hinweis, dass das Urteil der EU geschlossene Systeme offenen gegenüber bevorzugt (ein klarer Seitenhieb auf iOS), sowie der Absicht, Einspruch gegen das Urteil zu erheben, beendet Google den Eintrag. Wie es mit dem Geschäftsmodell des Betriebssystems weitergeht bleibt abzuwarten. Interessierte können bis dahin den englischsprachigen Blogeintrag lesen.

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Autor: Hannes Brecher, 19.07.2018 (Update: 18.07.2018)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.