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Grafikkarten: Hohe Lagerbestände zwingen Hersteller zu Preisreduktionen

Grafikkarten: Hohe Lagerbestände zwingen Hersteller zu Preisreduktionen (Symbolbild)
Grafikkarten: Hohe Lagerbestände zwingen Hersteller zu Preisreduktionen (Symbolbild)
Einem aktuellen Bericht zufolge verschärft sich die Lage für Hersteller von Grafikkarten deutlich. So sollen die hohen Lagerbestände Hersteller dazu zwingen, deutliche Reduktionen im Preis vorzunehmen, wodurch die unerwartet geringe Nachfrage stimuliert werden soll.

Wie das für gewöhnlich bestens informierte Branchenmagazin DigiTimes unter Berufung auf Quellen aus der Industrie berichtet, sollen Hersteller von Grafikkarten begonnen haben, die Preise der eigenen Produkte zu reduzieren. Damit sollen - auf Kosten der Profitabilität - die hohen Lagerbestände abgebaut werden.

So haben die Hersteller in den letzten sechs Monate zahlreiche AMD- und Nvidia-GPUs auf Lager genommen, wobei die jetzigen Preisreduktionen bereits zu einer (leichten) Steigerung der Nachfrage geführt haben soll. Konkret haben etwa die AMD-Modelle Radeon RX580 und leistungsschwächere Modelle des Hersteller Preisreduktionen erfahren, selbiges gilt für die GeForce GTX 1060 und GTX 1070.

Dabei rechnen sowohl AMD, Nvidia als auch die Grafikkartenhersteller mit steigenden Umsätzen, allerdings soll sich der Profit im Vergleich zum vorherigen, hohen Niveau unter Umständen halbieren. Der Abbau der Lagerbestände soll sich bis Mitte oder gar Ende 2019 ziehen.

Bezogen auf die neuen GeForce-Karten wie die RTX 2060 und GTX 1660Ti rechnen die Hersteller nur mit geringen Umsätzen.

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Autor: Silvio Werner,  7.03.2019 (Update:  7.03.2019)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.