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Apple: Entwicklung von eigenen Grafikkarten

Apple will in Zukunft nicht mehr die PowerVR-Grafikkarten aus dem Hause Imagination Technologies in seinen Geräten verwenden. Der Konzern plant in den nächsten 15 bis 25 Monaten Grafikchips aus eigener Entwicklung verwenden zu können.

Apple hat das Lizenzabkommen mit Imagination Technologies zur Nutzung der Power-VR-Grafikchips beendet. Dies teilte der britische Grafikchiphersteller offiziell mit. Infolge der Ankündigung brach der Aktienkurs des Unternehmens um knapp 70 Prozent auf teilweise unter 80 Pfund ein. Dies liegt daran, dass der amerikanische Konzern Apple der größte Kunde von Imagination Technologies war und allein für die Hälfte des Jahresumsatzes des Herstellers verantwortlich war. Der Mitteilung zufolge liegt die Beendigung des Abkommens darin begründet, dass Apple in Zukunft plant, die Entwicklung seiner Grafikchips in die eigene Hand zu nehmen. Das dürfte auch für einen Konzern wie Apple nicht günstig werden, da die Entwicklung einer eigenen Grafiktechnologie ohne Patentverletzungen anderer Hersteller nicht billig sein wird. Der Vorteil für Apple besteht darin, dass der Konzern damit mehr Kontrolle über die verbaute Technologie hat. Die neuen Grafikeinheiten sollen in den nächsten 15 bis 25 Monaten verbaut werden.

Im CPU-Markt hat sich Apple schon 2012 mit dem Apple A6 von anderen Chipherstellern unabhängig gemacht und entwickelt seitdem seine Chips für Smartphones und Tablets erfolgreich eigenständig. So gehören die von Apple verbauten Chips heute zu den schnellsten auf dem Markt.

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Autor: Cornelius Wolff,  3.04.2017 (Update:  3.04.2017)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.