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Nvidia: Verbot von Geforce-Grafikkarten in Servern

Nvidia hat mit dem neusten Update der Endbenutzer-Lizenzvereinbahrung verboten, Geforce-Grafikkarten in Rechenzentren als Server-GPUs zu benutzen. Ausgenommen von diesem Verbot sind Kryptominer.

Mit seiner neuen Version der Entbenutzer-Lizenzvereinbahrung des Geforce-Treibers hat Nvidia die Nutzung von Geforce- und Titan-Grafikkarten als Server-GPUs verboten. Schon zuvor hat der Konzern versucht, den Verkauf der betroffenen Grafikkarten an Server-Anbieter zu verhindern. Dies wird hauptsächlich diverse Einrichtungen treffen, die sich mit Deep-Learning beschäftigen, da man hier häufig auf die Gaming-Grafikkarten von Nvidia setzt. Nvidia versucht damit wahrscheinlich die Betreiber der Rechenzentrum dazu zu motivieren, anstelle der Geforce-Grafikkarten auf die wesentlich teureren Tesla- und Quadro-Modelle umzusteigen. Das Nvidia bereit ist, dieses Änderung auch durch zu setzen, zeigt sich darin, dass Nvidia bereits erste Unternehmen aufgefordert hat, die Nutzung ihrer Geforce-Grafikkarten als Server-GPU zu beenden.

Interessant ist zudem, dass Nvidia Rechenzentren, welche die Grafikkarten für das Mining von Kryptowährungen benutzen, von diesem Verbot explizit ausschließt. Das zeigt, dass Nvidia hauptsächlich gegen die Nutzung in Rechenzentren ist, die mit Deep Learning experimentieren, was insbesondere Einrichtungen in Japan betrifft, wo man Nvidia mittlerweile schon mit der Ersten Ordnung aus Star Wars vergleicht.

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Autor: Cornelius Wolff, 26.12.2017 (Update: 26.12.2017)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.