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Samsung: HBM2-Speicher ist extrem knapp

Samsung: HBM2-Speicher ist extrem knapp (Symbolfoto)
Samsung: HBM2-Speicher ist extrem knapp (Symbolfoto)
Samsung hat auf einer Industriemesse auf den enormen Bedarf an HBM2-Speicher aufmerksam gemacht, dem nur geringe Produktionskapazitäten gegenüberstehen. Der Mangel könnte auch Videospieler treffen, obgleich Alternativen zur Verfügung stehen.

Wenn vereinfacht von Videospeicher die Rede ist, ist konkret der auf Grafikkarten verbaute, schnelle Speicher etwa zum Buffering von Texturen gemeint. In den allermeisten Fällen kommen dazu GDDR-Speicher in verschiedenen Versionen zum Einsatz, AMD nutzt in der Radeon RX Vega 64 und Radeon RX Vega 56 allerdings HMB2-Speicher.

HBM2 bietet dabei Vorteile wie eine geringere Leistungsaufnahme und eine höhere Leistung und wird deshalb vorrangig in professionellen Anwendungen wie etwa programmierbaren Schaltkreisen eingesetzt.

Auf der International Supercomputing Conference hat sich Samsung nun ungewöhnlich offen über die aktuelle Marktsituation geäußert: So würde selbst eine Verdopplung der Produktion nicht ausreichen, um den Bedarf zu erfüllen - was den wichtigste Grund für den hohen Preis darstellen soll. Der hohe Preis von HMB2 ist dabei auch als ein Grund für den zügigen Start der Massenfertigung von GDDR6 zu sehen.

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Autor: Silvio Werner, 27.06.2018 (Update: 27.06.2018)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.