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Gründe, warum das preiswerte Xiaomi-Smartphone keine Kauf-Empfehlung bekommt | Test-Fazit

Xiaomi Redmi Note 15 Pro+ im Test
ⓘ Notebookcheck (Marcus Herbrich)
Xiaomi Redmi Note 15 Pro+ im Test
Xiaomi positioniert das Redmi Note 15 Pro+ in der günstigen Mittelklasse. Warum uns das Xiaomi-Handy im Test, trotz des schönen OLED-Screens, langer Akkulaufzeiten und einer hohen Widerstandfähigkeit inklusive IP68- und SGS-Zertifizierung, nicht vollends überzeugen kann, lesen Sie in diesem Fazit zum Testbericht.

Das Redmi Note 15 Pro+ bringt zwar einige Premium-Merkmale, wie eine IP68-Zertifizierung, Gorilla Glass Victus 2 und einen großen Silizium-Kohlenstoff-Akku inklusive schnellem 100-Watt-Laden, mit und auch eine 200-MPix-Kamera von Samsung ist mit an Bord, dennoch gibt es einige gewichtige Gründe, welche gegen einen Kauf sprechen. Interessante Alternativen in der Mitteklasse (Preise starten aktuell bei etwa 360 Euro, unter anderen bei Amazon.de) sind die sehr ähnlichen Schwestermodelle Redmi Note 15 Pro und Poco M8 Pro

Hier sind unsere beiden großen Kritikpunkte des Redmi Note 15 Pro Plus. Für Nutzer, die Robustheit und lange Akkulaufzeit priorisieren, kann das Redmi-Phone in der Mittelklasse dennoch eine gute Option sein. Wo es seine Stärken hat, lesen Sie hier. 

1. Xiaomi-Phone kann bei der Leistung nicht überzeugen

Der verbaute Qualcomm Snapdragon 7s Gen 4 ist zwar ein kleines Upgrade zum Vorgänger, aber insgesamt verpasst es Xiaomi sein Mittelklasse-Handy mit einer spürbaren Steigerung bei der System-Performances auszustatten. Im Alltag treten mit dem Note 15 Pro+ oft größere Ruckler und Verzögerungen auf. Für das recht hochauflösende OLED-Panel des Redmi-Phones ist die gebotene Leistung anschneidend zu knapp bemessen. 

Für über 500 Euro (UVP) gibt es leistungsstärkere Alternativen, etwa das Poco F7.

2. Redmi-Handy reduziert Display-Helligkeit im Alltag deutlich

Obwohl das OLED-Display in unserem Testbericht auf eine hohe Spitzenhelligkeit von fast 3.000 cd/m² kommt (APL18: 3.146 cd/m²), überzeugt uns das Note 15 Pro+ im Alltag nur bedingt. Grund hierfür ist, dass die maximale Leuchtkraft nach kurzer Zeit bereits stark abfällt - im Test messen wir weniger als 990 cd/m². Im manuellen Modus ist es noch signifikant weniger.  

Das starke Dimmen der Leuchtkraft kann somit zum Problem bei der Lesbarkeit im Freien werden. Gerade in den Sommermonaten und infolge von Reflexionen auf der Glasoberfläche sind Displayinhalte nicht mehr ansprechend ablesbar. 

Quelle(n)

Testbericht zum Redmi Note 15 Pro Plus 

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-02 > Gründe, warum das preiswerte Xiaomi-Smartphone keine Kauf-Empfehlung bekommt | Test-Fazit
Autor: Marcus Herbrich, 20.02.2026 (Update: 20.02.2026)