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Kamera-Monster ausprobiert: Hands-On Oppo Find X9 Ultra

Oppo Find X9 Ultra
ⓘ Daniel Schmidt
Oppo Find X9 Ultra
Oppo hat heute in China sein neues Flaggschiff-Smartphone vorgestellt und setzt hier durchgehend auf starke Hardware sowie ein verbessertes Hasselblad-Kamera-Setup. Wir hatten bereits die Gelegenheit, etwas mit dem Find X9 Ultra herumzuspielen und möchten unseren ersten Eindruck teilen.

Oppo hat gestern in der chinesischen Metropole Chengdu sein neuestes Spitzen-Smartphone vorgestellt: das Oppo Find X9 Ultra. Wir hatten in den vergangenen Tagen bereits die Möglichkeit, es ein wenig zu testen und möchten unsere Erfahrungen in einem Hands-On mit Ihnen teilen. 

Das Find X9 Ultra besitzt ein 6,82 Zoll großes LTPO-AMOLED-Display, welches mit bis zu 144 Hz Bildwiederholrate arbeitet und eine native 10-Bit-Farbtiefe vorweisen kann. Um die Augen zu schonen, ist ein hochfrequentes PWM-Dimming mit 2.160 Hz implementiert. Die Helligkeit soll von 1 bis 3.600 cd/m² reichen. Das klingt zunächst sehr hell, jedoch haben wir an einem heißen Tag in Chengdu (30 °C) die Erfahrung machen müssen, dass dies nicht ausreicht. Das Find X9 Ultra wurde beim Filmen und Fotografieren sehr warm und das Display war in der Sonne zeitweise nur schwer ablesbar. Das kann aber auch auf die Wärmeentwicklung zurückgeführt werden, durch welche das Display gedimmt wurde. Genaues wird der ausführliche Test zeigen. 

Mit dem Snapdragon 8 Elite Gen 5 und 12 GB LPDDR5x-RAM ist das Find X9 Ultra in puncto Performance über jeden Zweifel erhaben und liefert bisher eine flüssige Systemleistung und schnelle Medienbearbeitung. Mit Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0 und NFC ist die Kommunikationsausstattung nahezu vollständig, lediglich UWB ist nicht an Bord. Als Betriebssystem kommt Android 16 mit ColorOS 16 zum Einsatz. Oppo spendiert hierfür fünf Jahre Major-Updates und ein weiteres Jahr Sicherheitspatches. 

Für das Find X9 Ultra ist auch ein 300-mm-Telekonverter verfügbar.
ⓘ Daniel Schmidt
Für das Find X9 Ultra ist auch ein 300-mm-Telekonverter verfügbar.

Das Herzstück des Oppo-Smartphones ist jedoch das Kamera-Setup auf der Rückseite, welches wieder in Kooperation mit Hasselblad entwickelt wurde. Den Hauptsensor stellt ein Sony LYT-901, der zwar etwas kleiner ist als der 900er im Find X8 Ultra, aber im Gegenzug eine größere Blende (f/1.5) besitzt und somit genauso viel Licht einfangen können soll. Dabei handelt es sich um den momentan größten Kamerasensor mit 200 MPix. Ergänzt wird das Setup um einen 3-fachen (200 MPix, OV52A) sowie einen 10-fachen (50 MPix, JNL) optischen Zoom, einem Ultraweitwinkel sowie einer Optik, die lediglich Informationen für die Farbdarstellung sammelt. Die Ergebnisse mit der Kamera des Oppo Find X9 Ultra sind bisher hervorragend. Der Autofokus arbeitet flott, das Live-View vermittelt auch im Dunkeln einen guten Eindruck und die Auslöseverzögerung ist gering. Lediglich in Low-Light-Situationen sind die Zoom-Optiken recht langsam, was aber mit dem Nachtmodus umgangen werden kann. 

Die Verarbeitung des Oppo Find X9 Ultra weiß zu überzeugen, wenn auch das Smartphone mit 236 Gramm nicht unbedingt leicht ist. Angesichts der Kamera und dem großen 7.050 mAh starken Akku lässt sich das aber verschmerzen. 

Unser erster Eindruck fällt sehr positiv aus, ein ausführlicher Test wird bald folgen. Das Find X9 Ultra ist ab sofort global bestellbar, unter anderem direkt bei Oppo, wo es nicht nur gratis eine Hülle sowie ein Tablet dazu gibt, sondern auch einen 100-Euro-Rabatt-Code sowie eine zusätzliche Altgeräte-Prämie in Höhe von 200 Euro. 

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-04 > Hands-On Oppo Find X9 Ultra: Bestes Kamera-Smartphone 2026?
Autor: Daniel Schmidt, 22.04.2026 (Update: 22.04.2026)