Hogwarts Legacy 2 könnte Fans enttäuschen – und zwar wegen Harry Potter

Zwischen all den Leaks rund um die HBO-Serie kann man leicht vergessen, dass neben dem Serienstart bald noch eine weitere große Veröffentlichung im Harry Potter-Universum ansteht: Hogwarts Legacy 2. Während die Serienadaption die Vorfreude auf das Spiel bei einigen noch steigert, treibt sie anderen die Sorgenfalten auf die Stirn.
Man geht nämlich nicht nur davon aus, dass das Spiel rund um den Serienstart veröffentlicht werden könnte (eventuell 2027), es gehen auch Gerüchte um, dass die Zeitlinie von Hogwarts Legacy 2 mit der Serie verknüpft sein könnte – also in den 90er Jahren spielt. Grundlage der Spekulationen ist ein Interview des ehemaligen Warner-Bros.-Interactive-Chefs David Haddad, laut dem Serie und Spiel gewissermaßen in Verbindung stehen.
Fans wollen nicht im Schatten von Harry Potter stehen
Für viele Fans auf Reddit habe das erste Spiel (PS5-Version derzeit 30 Euro auf Amazon) vor allem deshalb funktioniert, weil es eine eigene Geschichte in den 1890er-Jahren erzählt, die sich anfühlt, als wäre der eigene Charakter der Held – und dabei authentisch bleibt. In den 90ern wäre Harry Potter bereits die zentrale Figur, wodurch der eigene Charakter zwangsläufig an Bedeutung verlieren würde.
Stattdessen wünschen sich viele eine direkte Fortsetzung mit derselben Spielfigur. So könnte es etwa um das sechste und siebte Schuljahr sowie offene Handlungsstränge rund um Sebastian, Ominis, Poppy, Natty, Anne und die alte Magie gehen. Sollte das Hogwarts-Legacy-Sequel tatsächlich in der Zeitlinie der Serie beziehungsweise der Bücher stehen, müssten Avalanche Software und Warner Bros. Games sicherstellen, dass Spieler trotzdem eine eigenständige Geschichte erleben. Eine Nebenrolle im Schatten von Harry Potter wollen viele Fans offenbar nicht.
Was Fans stattdessen wollen
In einem weiteren Reddit-Thread diskutiert man konkret über die Wünsche, die Fans im Hinblick auf Hogwarts Legacy 2 haben. Statt dem gleichen Spiel mit anderer Story oder größerer Open World wollen viele vor allem ein lebendigeres Hogwarts. Häufig wird kritisiert, dass das Schloss im ersten Teil zwar beeindruckend aussah, spielerisch aber zu wenig genutzt wurde. Auf der Wunschliste stehen etwa mehr geheime Räume, Unterricht mit echtem Gameplay, Hauspunkte, sinnvollere Gemeinschaftsräume, mehr Schulalltag und stärkere Beziehungen zu Mitschülern.
Auch die fehlenden Konsequenzen aus Teil 1 sind ein großes Thema. Spieler können unverzeihliche Flüche nutzen, ohne dass die Welt nennenswert darauf reagiert. Für Hogwarts Legacy 2 wünschen sich viele ein echtes Moralsystem, alternative Story-Ausgänge, Reaktionen der NPCs und spürbare Folgen für dunkle Magie. Falls Hogwarts Legacy 2 es schafft, sich die Essenz des Vorgängers zu bewahren und dabei einige dieser Neuerungen zu integrieren, dürfte das Sequel bei vielen Fans gut ankommen.
Quelle(n)
Bildquelle: Warner Bros. Games










