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Huawei-CFO bleibt vorerst im Gefängnis

Quelle: Spiegel.de
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Nachdem die Finanzchefin von Huawei kürzlich verhaftet wurde, geht das internationale Drama um die Verhaftung nun weiter. So hat ein Gericht in Kanada entschieden, dass die Finanzchefin das Gefängnis nicht auf Kaution verlassen darf. Derweil hat die Verhaftung erste Auswirkungen auf die Finanzmärkte.

Die aktuellen Beziehungen zwischen China und den USA sind nun schon seit mehreren Monaten ziemlich stark angespannt. Dies liegt hauptsächlich daran, dass die US-Regierung unter Donald Trump vermehrt Strafzölle auf chinesische Produkte erhebt und der chinesischen Regierung unter Xi Jinping unfaire Handelspraktiken vorwirft. Kürzlich hat die Verhaftung der Finanzchefin von Huawei Meng Wanzhou in Kanada die Lage nochmal deutlich verschärft.

Nun wurde bekannt, dass Wanzhou vorerst im Gefängnis bleiben wird, da ihr Antrag, auf Kaution frei zu kommen, von einem kanadischen Gericht abgelehnt wurde. Dieses Ergebnis war vorhersehbar, da man bei angeklagten ausländischen Staatsbürgern im allgemeinen immer von Fluchtgefahr ausgeht. Trotzdem verschärft diese Gerichtsentscheidung die Situation noch weiter, da eine Freilassung gegen Kaution die Situation wahrscheinlich entschärft hätte.

Die Behörden in Kanada haben die Finanzchefin auf Bitte der USA verhaftet, wo ein Haftbefehl gegen die Chinesin vorliegt. Zuvor hatten die USA vor der Nutzung von Huawei-Ausrüstung in öffentlichen Kommunikationsnetzen gewarnt, da die USA Huawei der Spionage verdächtigen.

Dieser Verlauf der Ereignisse führte heute auch dazu, dass die Finanzmärkte immer unruhiger werden, da es die sowieso angespannte politische Situation noch weiter verschärft und mit Kanada eine weitere große Volkswirtschaft in den Handelskonflikt gezogen werden könnte.

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Autor: Cornelius Wolff, 10.12.2018 (Update: 10.12.2018)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.