INR556: Dieser SBC ist eine Raspberry Pi-Alternative und unterstützt Windows

Der INR556 von DFI ist ein neuer Einplatinenrechner mit einem von verschiedenen Intel-Prozessoren beziehungsweise -APUs. So gibt es das Modell mit dem Intel Atom x7211RE, x7433RE, x7835RE oder dem Intel N150 oder Intel Core 3 N355. Während beim Raspberry Pi (im Preisvergleich) der Arbeitsspeicher fest verlötet ist, kommt beim INR556 hingegen ein bis zu 16 Gigabyte großes DDR5-Modul mit einer Taktfrequenz von maximal 4.800 MHz zum Einsatz. Die 146 × 102 Millimeter große Platine bringt dabei gleich mehrere M.2-Slots mit. Konkret gibt es einen M.2 2242-Port, der über zwei PCIe 3.0-Lanes und SATA 3.0 angesprochen werden kann, der M.2 3052-Slot auch über eine PCIe-Lane und der M.2 2230-Slot unterstützt Karten im Key E-Format und USB 2.0 und eine PCIe-Lane und dürfte dementsprechend für die Nutzung einer drahtlosen Netzwerkkarte relevant sein. Ein Nano-SIM-Kartenslot ist vorhanden, mit einem Modem lässt sich also eine Mobilfunkverbindung etablieren.
HDMI unterstützt die Bildausgabe auch mit 4.096 × 2.160 Pixeln und 24 Hz. Über LVDS lassen sich bis zu 1.920 × 1.200 Pixel mit 60 Hz ausgeben. Die Netzwerkanbindung ist über zweimal Gigabit-Ethernet möglich. USB 3.2 etwa auch zur Anbindung externer Speichermedien steht bereit. Eine etwa vom Raspberry Pi bekannte Stiftleiste in ihrer typischen Form mit 40 Anschlüssen bringt die Platine nicht mit, allerdings lassen sich etwa RS232/422/485 abgreifen und auch GPIO-Anschlüsse zur Anbindung externer Sensoren und Aktoren. Durch die Nutzung von Standard-Prozessoren lassen sich auch Windows-Versionen nutzen, zudem auch natürlich ganz verschiedene Linux-Distributionen. Informationen zum Preis kommuniziert DFI nicht öffentlich.










