Intel Panther Lake ist die nächste Generation mobiler Prozessoren und ist darauf ausgelegt, in schlanken Ultrabook bis hin zu leistungsstarken Creator- und Gaming-Laptops zu laufen. Die Architektur soll zudem auch im Gaming-Handheld-Segment mitspielen. Intel hat bestätigt, dass wohl schon mehrere Hersteller an entsprechenden Geräten arbeiten.
Einen ersten Eindruck von der Gaming-Leistung von Panther Lake liefert ein Hands-on-Video von ETA Prime. In dem Video ist ein Intel Panther Lake Prozessor in einem Referenz-Laptop von Lenovo zu sehen, der für Testzwecke bereitgestellt wurde. Der YouTuber weist darauf hin, dass es sich bei dem gezeigten Notebook nicht um ein fertiges Serienmodell handelt. Er gibt jedoch an, dass die Prozessorkonfiguration in mehreren künftigen Laptops zum Einsatz kommen soll.
Das Referenzsystem ist mit einem Intel Core Ultra X9 388H ausgestattet, einem Prozessor mit 16 Cores und 16 Threads sowie 64GB LPDDR5X-Speicher, der mit 9.600 MT/s arbeitet. Für die Grafik-Power kommt Intels Arc B390 iGPU zum Einsatz. Während CPU-spezifische Benchmarks zu diesem Zeitpunkt nicht erlaubt waren, konnte ETA Prime die Gaming-Performance frei testen.
Mehrere AAA-Spiele wurden in einer Auflösung von 1200p mit einer Mischung aus mittleren und hohen Einstellungen getestet. Marvel’s Spider-Man 2 lief dabei mit hohen Settings, XeSS auf Quality und ohne aktivierte Frame-Generation und hielt nach dem Wechsel in den Balanced-Modus Bildraten von über 70 FPS.
ETA Prime hat außerdem Shadow of the Tomb Raider getestet, das im integrierten Benchmark bei 1200p und hohen Einstellungen ohne Upscaling durchschnittlich 74 FPS erreicht. Doom: The Dark Ages schafft bei mittleren Settings im Schnitt etwa 87 FPS und bei hohen Einstellungen mit aktiviertem XeSS rund 72 FPS. Im Video wird zudem darauf hingewiesen, dass die großzügige Zuweisung von Speicher es der iGPU ermöglicht ausreichend VRAM zu reservieren, der bei Bedarf über Intels Control-Panel manuell angepasst werden kann.
Beim Test von Cyberpunk 2077 begrenzt der YouTuber die Bildrate auf 60 FPS und nutzt Ultra-Settings mit XeSS Balanced, erneut ohne Frame-Generation. Ziel war es, den Stromverbrauch der CPU während des Spielbetriebs zu ermitteln. Da der Einsatz von HWiNFO nicht möglich ist, wurde der Energiebedarf mit einem regulären Strommesser ermittelt, der einen Verbrauch von rund 55,7 Watt anzeigt.
Das vollständige Testvideo zum Intel Core Ultra X9 388H beziehungsweise der Arc B390 iGPU ist unten verlinkt.















