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Laptop-Bann auf Flügen: Briten folgen US-Exempel, in Deutschland kein Verbot geplant

Laptop-Bann auf Flügen: Briten folgen US-Verbot, Deutschland trotzt dem Trend
Laptop-Bann auf Flügen: Briten folgen US-Verbot, Deutschland trotzt dem Trend
Nachdem die USA die Mitnahme von Laptops und Tablets im Handgepäck bei bestimmten Flügen verboten hat, schließen sich nun auch die Briten dem Laptop-Bann an. Deutschland hingegen plant laut Innenministerium kein Verbot.
Christian Hintze,
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Kürzlich war bekannt geworden, dass US-Behörden das Mitnehmen von größeren elektronischen Geräten bei Direktflügen aus acht Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas in die USA untersagt. Demnach ist ab sofort alles was größer ist als ein Handy auf diesen Flügen im Handgepäck verboten. Darunter fallen z.B. Tablets, Laptops, E-Book-Reader, Spielekonsolen und Kameras. Betroffen sind Reisende aus 10 Flughäfen, darunter Doha, Abu Dhabi, Dubai und dem Flughafen von Kairo.

Das US-Heimatschutzministerium begründet die Maßnahme mit der Gefahr terroristischer Anschläge. Laut Geheimdienstinformationen sollen Extremisten seit geraumer Zeit versuchen Sprengsätze mit nur geringen Metallanteilen herzustellen und in elektronischen Geräten an Bord eines Flugzeugs zu schmuggeln.

Eine erste kritische Reaktion kam aus der Türkei, deren Fluggesellschaft Turkish Airlines betroffen ist. Sie fordern die Anpassung oder Rücknahme des Verbotes, da es nur bestimmte Passagiere betreffe.

Großbritannien hingegen schließt sich nun dem Verbot an. Die britische Regierung teilte am Dienstag mit, dass das neue Verbot für Passagiere gilt, die direkt aus Ägypten, Jordanien, Tunesien, dem Libanon, Saudi-Arabien oder der Türkei nach Großbritannien fliegen.

Für Deutschland soll es hingegen derzeit keine Verbote dieser Art geben. Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums gab bekannt, dass Deutschland „derzeit nichts Vergleichbares“ plant.

Über die Sinnhaftigkeit der Verbote ist unterdessen ein Streit zwischen Sicherheitsexperten entbrannt. Kritiker mahnen an, dass Handgepäckstücke deutlich gründlicher untersucht würden als aufgegebenes Gepäck und dass von dem Transport von Laptops und anderen elektronischen Geräten im Frachtraum, z.B. durch die potentielle Brandgefahr von Akkus, deutlich mehr Gefahr ausgeht. In der Kabine könnte ein in Brand geratenes Gerät früher entdeckt werden als im Frachtraum.

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Christian Hintze
Christian Hintze - Managing Editor - 1633 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2016
Ein C64 markierte meinen Einstieg in die Welt der PCs. Mein Schülerpraktikum verbrachte ich in der Reparaturabteilung eines Computerladens, zum Abschluss durfte ich mir aus “Werkstattresten” einen 486er PC selbst zusammenbauen. Folglich begann ich später ein Informatikstudium an der Humboldt-Uni in Berlin, Psychologie kam hinzu. Nach meiner ersten Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni ging ich für ein Jahr nach London und arbeitete für Sega an der Qualitätssicherung von Computerspielübersetzungen, u.a. an Spielen wie Sonic & All-Stars Racing Transformed oder Company of Heroes. Seit 2017 schreibe ich für Notebookcheck.
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Autor: Christian Hintze, 21.03.2017 (Update: 21.03.2017)