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Lenovo ThinkBook 14 patzt beim Display

Lenovo ThinkBook 14
Nur knapp 700 Euro kostet das Lenovo ThinBook 14 und setzt dabei auf die neuen Intel Comet-Lake-SoCs. Der Arbeitsspeicher und auch der Massenspeicher reichen für den Anfang und können erweitert werden.

Mit dem ThinkBook 14 spricht Lenovo sollen vor allem Geschäftsleute bedient werden, welche ein kompaktes Gerät mit guten Akkulaufzeiten suchen. All das bietet das Lenovo ThinkBook 14 und in der von uns getesteten Ausstattung mit dem Intel Core i5-10210U bietet das Subnotebook eine solide Rechenleistung für den Büroalltag. Mit 700 Euro ist das Gerät in unserer Testausstattung nicht sehr teuer, was auch den ein oder anderen Heimanwender zum Kauf animieren könnte. Immerhin gibt es ein perfekt verarbeitetes Gerät, welches bei der Materialauswahl überwiegend auf Aluminium setzt.

Im Test glänzte das Lenovo ThinkBook 14 mit seiner sehr schnellen SSD. Das sorgt insgesamt für ein sehr flüssig arbeitendes System. Der Intel Core i5-10210U sorgt für die ausreichende Leistung und im Test konnten die Vergleichsgeräte meistens abgehängt werden. Aufgrund der üppigen Anschlussausstattung müssen die Anwender kaum auf etwas verzichten. Gleich fünfmal USB ist nicht alltäglich bei einem Subnotebook. Davon bietet einer als USB-C auch Power Delivery und DisplayPort. Zudem wird auch das Laden des Akkus darüber unterstützt. Die guten Akkulaufzeiten runden das Gesamtpaket eigentlich gut ab, wenn da nicht das verbaute Display, die Wertung etwas verschlechtert. Grundsätzlich ist es gut ein mattes IPS-Panel zu verbauen. Gleichwohl konnten wir aber die beworbene Helligkeit und auch das Kontrastverhältnis nicht bestätigen. Letzteres weicht sogar extrem von den Werten aus dem Datenblatt ab. Wir gehen aber hierbei von einem Einzelfall aus, sodass dieses Problem nicht bei allen Geräten der Serie auftreten sollte. Für viel mehr als reine Office-Arbeiten kann man das Display ohnehin nicht verwenden, denn die Farbraumabdeckungen sind zu gering.

Summa summarum lässt sich aber sagen, dass Lenovo beim ThinkBook 14 viel richtig macht, wenngleich das Display einen faden Beigeschmack hinterlässt. Wer mit den bekannten Problemen leben kann und sich das Gerät kauft, bekommt ein leises Arbeitsgerät mit guten Akkulaufzeiten.

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Autor: Sebastian Bade,  4.03.2020 (Update:  2.03.2020)
Sebastian Bade
Sebastian Bade - Editor
Schon von klein auf interessierte ich mich für Technik und konnte dann auch den Wunschberuf „IT-Systemelektroniker“ erlernen. Im Anschluss begann meine 12-jährige Bundeswehrzeit, in der ich sehr viel dazugelernt habe und mein Wissen ständig auf dem neuesten Stand der Technik gehalten habe. Da ich dieses gerne teilen möchte, bietet Notebookcheck eine sehr gute Möglichkeit, dieses der breiten Masse anzubieten. Des Weiteren beschäftige ich mich viel mit Wasserkühlungen und Netzwerksicherheit.