MacBook Pro mit Touch-OLED im Oktober? Das sind die Sorgen der Community

Bloomberg-Journalist Mark Gurman zufolge nähert sich das seit Jahren gemunkelte MacBook Pro (2025er M5-Version hier im Test auf Notebookcheck) mit Touchscreen nun tatsächlich einer offiziellen Vorstellung. Im neuen Bloomberg-Podcast „Power On with Mark Gurman“ nennt der Apple-Insider Oktober als frühestmöglichen Zeitraum, räumt aber ein, dass sich die Präsentation auch bis November verzögern könnte.
Dabei soll das neue MacBook Pro gleich mehrere Neuerungen an Bord haben. Gurman zufolge wäre es nicht nur das erste Modell der Baureihe mit Touchscreen, sondern zugleich das erste Mac mit OLED-Display. Außerdem soll Apple in Zuge dessen auch erstmals einem Mac die bislang iPhones und iPads vorbehaltene Dynamic Island spendieren.
Offiziell bestätigt ist das bislang nicht. Auf Softwareseite soll Apple die Einführung aber bereits vorbereiten. Laut Gurman befindet sich das neue MacBook Pro bereits intern im Test und wird dabei mit macOS 27.2 betrieben. Apple habe verschiedene Elemente der Benutzeroberfläche im Hinblick auf die Touch-Bedienung überarbeitet – darunter Buttons, Lautstärkeregler, das Control Center und App-Symbole.
Reddit-Nutzer fürchten höhere Preise und ein „touchfreundliches“ macOS
In der Apple-Community auf Reddit sorgt das Gerücht bisweilen für skeptische Gesichter – allerdings nicht wegen des OLED-Panels, sondern wegen der Touch-Bedienung. Viele Nutzer bezweifeln, dass die Bedienung des Notebooks durch Berührungen des Displays tatsächlich komfortabler wird. Genannt werden unter anderem Fingerabdrücke, der ergonomisch ungünstige Griff zum Bildschirm und die Erfahrung, Touchscreens bei Windows-Notebooks im Alltag nur selten zu verwenden.
Noch stärker beschäftigt viele Redditoren allerdings die Frage, was die Touch-Unterstützung für macOS bedeutet. Befürchtet werden größere Buttons, mehr Abstand zwischen Bedienelementen und damit eine geringere Informationsdichte. Einige Nutzer fühlen sich dabei schon an Windows 8 erinnert, das Desktop- und Touch-Bedienung ebenfalls unter einen Hut bringen wollte – mit eher mäßigem Erfolg. Ganz einig ist sich die Community aber nicht. Einige Nutzer halten Touch-Bedienung insbesondere in Kombination mit Apple-Pencil-Unterstützung, einem 360-Grad-Scharnier oder einem echten Convertible-Konzept für durchaus interessant.
Eine weitere große Sorge betrifft den Preis. Der Top-Kommentar im Thread lautet: „Es ist doch unmöglich, dass der Preis für dieses Ding nicht mit einer 4 beginnt.“ Reddit-Nutzer befürchten, dass selbst für das Basismodell Preis jenseits der 4.000-US-Dollar-Marke aufgerufen werden. Gurman selbst nennt im Podcast allerdings keine Preisprognose.
Das MacBook Pro M5 gibt es bei Amazon aktuell für rund 2.170 Euro.
Quelle(n)
Bildquelle: Andreas Osthoff












