Das extrem schlanke und leichte Asus Zenbook S14 (2026) hinterlässt trotz seines gewohnt edlen Designs und des starken Sounds gemischte Gefühle in unserem Test. Der Wechsel auf Intels Panther-Lake bringt fast eine Verdopplung der CPU-Leistung im Vergleich zum alten Lunar-Lake-Chip und sorgt für noch mehr Ausdauer, bei der Grafik enttäuscht das Premium-Notebook jedoch.
Von einem Premium-Notebook dieser Preisklasse hätten wir ein kompromissloses High-End-System erwartet. Wünschenswert wären die neuen Core-Ultra-X-Prozessoren in Kombination mit der leistungsstarken Intel-Arc-B390-Grafiklösung gewesen. Stattdessen verbaut Asus lediglich den Core Ultra 9 386H mit der langsamen GPU (Intel Graphics mit 4 Xe-Kernen), was insgesamt das Performance-Potenzial des edlen Begleiters ausbremst.
Ein weiteres Manko: Unter Volllast wird das Lüftergeräusch mit fast 50 dB(A) deutlich lauter als zuvor. Der „Whisper“-Modus ist zwar nach wie vor angenehm leise, doch wenn man die volle CPU-Leistung abrufen möchte, wird es laut. Auch das neue, spürbar hellere 120-Hz-OLED-Display hat ein Manko: Durch die Touchscreen-Schicht wirkt das Bild auf hellen Flächen leicht körnig, ein Problem, das andere Hersteller mit Samsung-Panels besser gelöst haben.
Für 1.799 Euro (32 GB RAM/1 TB-SSD) ist das neue Zenbook S14 im aktuellen Marktumfeld fair bepreist. Es ist die richtige Wahl, wenn maximale Grafikleistung nebensächlich ist. Wer hingegen die volle Power der neuen Panther-Lake-iGPU sucht, wird bei der Konkurrenz eher fündig. Alle weiteren Informationen zum neuen Asus Zenbook S14 stehen in unserem ausführlichen Testbericht zur Verfügung.




