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Meizu 15 (M15, 15 Plus) offiziell: 16:9 ist cool!

Meizu hat das Jubiläums-Trio 15, 15 Plus und M15 offiziell vorgestellt.
Meizu hat das Jubiläums-Trio 15, 15 Plus und M15 offiziell vorgestellt.
Mit seinem vorab bereits mehrfach geleakten Smartphone-Trio anlässlich des 15-jährigen Bestehens der Firma, setzt Meizu nicht nur auf leistungsfähige Technik sowie Qualcomm- und Exynos-Plattformen, auch ein Revival des 16:9-Formats mit frontseitigem Home Button steht uns ins Haus. Beim LTE-Modem enttäuschen die Chinesen aber.

Nicht jeder mag es auf Teufel komm raus randlos und ist dafür bereit, ein länglicheres 18:9-Format und womöglich eine Notch im Bild zu akzeptieren. Zwar gibt es vereinzelt auch noch klassische 16:9-Smartphones am Markt, doch sie zählen mittlerweile bereits zur bedrohten Spezies, wohin man blickt zählt nur noch eins: möglichst randlos muss es sein. Meizu nutzt das 15 jährige Firmenjubiläum dagegen, um recht aktuelle Technik in einem klassischen Format zu präsentieren: Ohne Notch, ohne 18:9-Display - stattdessen bekommt man ein hochauflösendes Samsung Super-AMOLED-Display im klassischen 16:9-Format, ideal also beispielsweise für den Medienkonsum.

Weiters mit an Bord, der frontseitige Fingerabddrucksensor, der bei Meizu traditionell mTouch heißt sowie ein taktiler Feedback-Motor, mEngine genannt, der, Meizu zufolge, ein gleich gutes haptisches Feedback bieten soll wie Apples Pendent in den iPhones der Amerikaner. Auch beim Gehäuse bleibt Meizu klassisch und setzt nicht auf eine Rückseite aus Glas - das Aluminium-Stahl-Gemisch soll die Vorteile der beiden Elemente miteinander verbinden, also geringes Gewicht und höhere Widerstandsfähigkeit gegen Beschädigungen. Ein wenig moderner Schnickschnack muss dann aber doch sein: Gesichtserkennung auf Basis des chinesischen KI-Startups Sensetime ist mit an Bord, allerdings ohne 3D-Kamera wie bei Apples iPhone X.

Gemeinsamkeiten

Abgesehen vom Lite-Modell, welches bei Meizu in China einfach M15 heißt und weiter unten extra behandelt wird, gibt es zwischen Meizu 15 und Meizu 15 Plus einige Unterschiede. Zusammenfassend kann man sagen, dass das Plus-Modell leistungsfähiger, hochauflösender und größer ist, es unterscheidet sich also in Displaygröße, der Displayauflösung, dem eingesetzten System-on-a-Chip (SOC) sowie der Akkugröße. Die Kamera-Bestückung ist allerdings in beiden Modellen gleich: Es handelt sich um einen 12 Megapixel IMX 380-Sensor mit Weitwinkel-Optik und F/1.8 Blende, 4 Achsen-OIS sowie 1,55 um Pixelgröße sowie einen 20 Megapixel-IMX 350-Sensor mit Telefoto-Linse und F/2.0 Blende.

An der Front ist eine 20 Megapixel-Kamera mit F/2.0 Blende integriert.  Beide Meizu-Phones gibt es mit 64 GB oder 128 GB Speicher, USB-C und ein Kopfhöreranschluss sind integriert, Dual-Band-WLAN und Bluetooth 4.2 ebenfalls. Leider teilen sich beide Modelle auch das gleiche LTE-Modem, welches zumindest laut Meizu-Specsheet nicht weltweit in schnellen LTE-Netzen funken kann. Nicht mal Band 20 ist verfügbar, in Europa wird man damit also vermutlich nicht ganz happy, das hätte Meizu in seinem Jubiläums-Phone wirklich besser machen können. Auch wer auf ein möglichst rohes Android-Erlebnis setzt, wird bei Meizu nicht glücklich, vorinstalliert ist hier Flyme 7.0, ein sehr stark adaptiertes Android mit, laut Meizu, intensiver KI-Unterstützung.

Meizu 15 Plus

Das Plus-Modell setzt auf einen Exynos 8895-Prozessor von Samsung, also den High-End-SoC aus dem Vorjahr, der beispielsweise auch im Galaxy S8 integriert ist. 6 GB RAM sind beim Plus-Modell Standard, welches in Schwarz, Grau oder Gold erhältlich sein wird. Der Akku fasst 3.500 mAh und wird mittels mCharge 4.0 rasch geladen, das 5,95 Zoll große Super-AMOLED-Display von Samsung liefert QHD-Auflösung, Galileo wird beim Plus-Modell unterstützt, beim Standard-Modell nicht. Die 64 GB-Variante kostet 3.000 Yuan (388 Euro), die 128 GB-Version 3.300 Yuan (427 Euro). Erhältlich ist das Meizu 15 Plus ab dem 29. April. 

Meizu 15

Das Standard-Meizu-Modell heißt schlicht Meizu 15 und setzt auf einen Snapdragon 660-SoC von Qualcomm, ist also eher der oberen Mittelklasse zuzuordnen. Das spiegelt sich auch beim Display wieder, welches hier mit 5,46 Zoll und Full-HD-Auflösung etwas weniger bietet aber immer noch ein Super-AMOLED-Panel von Samsung ist. Der Arbeitsspeicher ist hier 4 GB groß, das Gehäuse gibt es neben Schwarz, und Gold auch ganz in Weiß und Blau. Die 64 GB-Variante kostet 2.500 Yuan (323 Euro), die 128 GB-Version 2.800 Yuan (362 Euro). Erhältlich ist das Meizu 15 ab dem 29. April. 

Meizu M15

Bleibt noch das Lite-Modell, welches schlicht Meizu M15 heißt. Hier gibt es nur einen Snapdragon 626-SoC. Das gleich große Display wie im Meizu 15 ist hier allerdings eine LCD-Variante, nicht Super-AMOLED, löst aber ebenfalls mit Full-HD auf. Der 3.000 mAh Akku wird hier etwas langsamer mit der Vorgängerversion von mCharge (3.0) geladen und die Dual-Cam an der Rückseite weicht einem einfachen 12 Megapixel IMX 362-Sensor mit F/1.9-Blende. Das in Schwarz, Rot und Gold verfügbare Lite-Modell kostet mit 4 GB RAM und 64 GB Speicher 1.700 Yuan (220 Euro), auch hier gibt es kein LTE-Band 20.

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Autor: Alexander Fagot, 23.04.2018 (Update: 23.04.2018)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.