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Microsoft Windows 10: Die ersten 24 Stunden

Microsoft Windows 10: Die ersten 24 Stunden
Microsoft Windows 10: Die ersten 24 Stunden
Mehr als 14 Millionen Geräte wurden bereits auf das neue Windows 10 Betriebssystem von Microsoft aktualisiert. Viele Anwender müssen aber noch immer auf das Upgrade warten. Und die ersten Kinderkrankheiten zeigen sich.

Viele Windows-Nutzer, die schon zum offiziellen Launch von Windows 10 am Mittwoch (29. Juli) auf das neue Betriebssystems (OS) von Microsoft wechseln wollten, warten noch immer darauf, dass ihnen das kleine Windows-Symbol unten in der Taskleiste an der rechten Seite den Beginn der Umstellung auf Windows 10 meldet. Und so warten sie nun, denn längst nicht alle Nutzer haben das Windows-10-Upgrade für ihre Rechner bereits erhalten.

Zur Verteilung des bis zu 35 GB schweren Upgrades hat sich Microsoft zwar zusätzliche Bandbreite bei verschiedenen Network Carriern gesichert, trotzdem erfolgt die Umstellung in Wellen, sprich in mehreren Stufen. Wer nicht länger auf das automatische Update warten will, der kann das Upgrade auch manuell über die Kommandozeile anstoßen. Start > Eingabeaufforderung (Administrator) > Befehl: wuauclt.exe /updatenow eingeben.

Sollte bereits ein Download im Hintergrund fehlgeschlagen sein, so müssen im entsprechenden Download-Order - bspw. C:\Windows\SoftwareDistribution\Download - eventuell die Dateien gelöscht werden und nochmals erneut der Download von Windows 10 angestoßen werden. Alternativ bietet Microsoft aber auch ISO-Dateien inklusive Tool (32 und 64 Bit) für Windows 10 zum Download an.

Microsoft berichtet, dass der Launch für das kostenlose Upgrade auf Windows 10 am Mittwoch in 190 Ländern der Erde mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert wurde. Auch die Unterstützung der Charity-Aktion unter dem Hashtag #UpgradeYourWorld sei bisher sehr erfreulich gelaufen, so Microsoft. Innerhalb von 24 Stunden wurden schon mehr als 14 Millionen Geräte auf Windows 10 umgestellt und die Upgrades werden weiterhin 24/7 verteilt.

Hersteller und Anbieter wie Allview, Hewlett-Packard (HP), Lenovo, Medion, MSI, Toshiba und TrekStor liefern ihre Rechner bereits mit Windows 10 aus. Allerdings lassen sich nicht alle neuen Funktionen von Windows 10 mit älteren Geräten nutzen. Und wie zu erwarten war, haben sich auch schon die ersten Bugs, Fehler und Probleme mit Windows 10 gezeigt. So zeigt beispielsweise das Startmenü bei mehr als 512 Einträgen (Verknüpfungen) eventuell gar nichts mehr an. Und gegenüber pcworld.com hat Intel zugegeben, dass einige Notebooks mit Windows 10 wegen einem Bug eine geringere Akkulaufzeit haben könnten.

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Autor: Ronald Tiefenthäler, 31.07.2015 (Update: 31.07.2015)
Ronald Matta
Ronald Matta - Senior Editor News - @RonaldTi
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