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Microsoft: Windows 10 Update Version 1511 Build 10586 verfügbar

Microsoft: Windows 10 Update Version 1511 Build 10586 verfügbar
Microsoft: Windows 10 Update Version 1511 Build 10586 verfügbar
Microsoft rollt das November Update von Windows 10 aus. Aber nicht alle Windows-10-Nutzer erhalten das Update auf Version 1511. Wer vor Kurzem ein Update gemacht hat, der muss eventuell 31 Tage warten.

Seit gestern liefert Microsoft das erste große Update von Windows 10 aus. Anwender, die Windows 10 bereits auf ihren PCs und Tablets im Einsatz haben, erhalten mit dem Update auf Version 1511 Build 10586 alias "Threshold 2" (TH 2), mehrere hundert Neuerungen kostenlos und automatisch entsprechend ihrer Windows Update Einstellungen als Windows-as-a-Service. Zudem erlaubt das Update nun auch die Eingabe von Windows 7 und Windows 8.1 Lizenzschlüsseln. Diese Geräte bekommen die neueste Version direkt im Rahmen des kostenlosen Upgrades auf Windows 10. Zeitgleich startet der Roll-Out von Windows 10 für Xbox One.

Einzelheiten zu den Produktneuerungen, die Windows 10 damit auf den neuesten und sichersten Stand bringen, gab Terry Myerson, Executive Vice President der Windows and Devices Group bei der Microsoft Corporation, in seinem Blogpost bekannt. Das November-Update von Windows 10 bietet neue Funktionen für Cortana, Edge und die Xbox sowie Verbesserungen im UI. Weiterer Schwerpunkt sind die Erweiterungen für Unternehmenskunden, unter anderem bei Windows Update, im Business Store und beim Mobile Device Management.

Das November-Update für Windows 10 wird automatisch heruntergeladen und installiert, sobald es verfügbar ist. Wer die Verfügbarkeit des Updates überprüfen möchte: Start > Einstellungen > Update und Sicherheit > Windows Update > Nach Updates suchen.

Wichtiger Hinweis: Wenn das Update nicht angezeigt wird, empfiehlt Microsoft einfach abzuwarten, da das Update angeblich demnächst verfügbar ist. Bei einigen Anwendern kann das aber recht lange dauern. Konkret: bis zu 31 Tage. Erst jetzt weist Microsoft darauf hin, dass Kunden, bei denen seit dem Upgrade auf Windows 10 weniger als 31 Tage vergangen sind, das November-Update nicht sofort erscheint. Dadurch hat der Nutzer laut Microsoft die Möglichkeit, zur vorherigen Version von Windows zurückzukehren. Das November-Update wird gemäß Microsoft automatisch auf den PC heruntergeladen, sobald 31 Tage vergangen sind.

Einige wichtige, weitere Informationen zum Update: 

  • Die Größe des Downloads beträgt etwa 3 GB.
  • Nach der Installation des Updates wird auf dem Bildschirm angegeben, dass der PC das Setup durchführt. Diese Bildschirme sind in Blau gehalten und vergleichbar mit denen, die bei der ersten Installation von Windows 10 zu sehen waren.
  • Die Einstellungen werden nicht verändert. Alle Daten bleiben erhalten.
  • Nach der Einrichtung führt der PC dann Windows 10 Version 1511 aus. Wer wissen möchte, welche Version derzeit auf seinem Gerät ausgeführt wird: Start > Einstellungen > System > Info.

Nachfolgend ein Überblick der wichtigsten Neuerungen für Privatanwender und Unternehmenskunden:

  • Cortana versteht jetzt auch die Handschrift des Anwenders. Die persönliche digitale Assistentin erkennt dabei Telefonnummern und E-Mail- sowie Post-Adressen und erzeugt daraus Erinnerungen für Termine.
  • Microsoft Edge ermöglicht nun das Synchronisieren von Favoriten und Artikeln aus der Leseliste über mehrere Windows-10-Geräte hinweg. Die Tab-Vorschau im neuen Browser gibt einen schnellen Blick auf Webseiten, ohne dass man dafür die aktuell angezeigte Seite verlassen muss.
  • Im Rahmen des November-Updates bietet Microsoft zwei neue Services für IT-Pros an, mit denen sich Geräte im Firmeneinsatz besser verwalten lassen und den Mitarbeitern im Unternehmen gleichzeitig eine verlässliche Servicequalität bieten:
  • Windows Update for Business gibt der IT-Abteilung volle Kontrolle über das Ausrollen von Updates innerhalb ihrer Unternehmen. Dafür können zum Beispiel Gerätegruppen definiert werden, die Updates gestaffelt erhalten.
  • Windows Business Store bietet der IT einen flexiblen Weg zum Verwalten und Verteilen von Anwendungen auf Windows 10-Geräten. Unternehmen können über den Business Store ihre bevorzugte Distributionsmethode direkt für jede App auswählen oder Anwendungen in einem geschlossenen Shop-System firmenweit veröffentlichen.
  • Mobile Device Management gibt der IT alle Funktionen für ein Enterprise Mobility Management an die Hand, das sie bei der Verwaltung aller Windows 10-Geräte von PC über Notebook, Tablet, Smartphone bis hin zum Internet der Dinge unterstützt.
  • Azure Active Directory Join versetzt IT-Abteilungen in die Lage, unterschiedliche Geräte in nur einem Active Directory zu verwalten. Die Nutzer profitieren durch einen einheitlichen Zugang zu unterschiedlichen Geräten, auf denen sie zudem einen synchronisierten Datenzugriff haben. Über "AAD Join" ist es zudem für die IT einfach, jedes Gerät bereit für den Unternehmenseinsatz zu machen.

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Autor: Ronald Tiefenthäler, 13.11.2015 (Update: 13.11.2015)
Ronald Matta
Ronald Matta - Senior Editor News - @RonaldTi
Tech Journalist, Passionate Photographer, Fulltime Geek. Electronics + Gadgets Reviewer, Writing about Technology. FB, G+ and Twitter Aficionado. All Digital.