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Mighty streamt kurzerhand den ganzen Browser, um Google Chrome zu beschleunigen

Wenn Google Chrome auf dem eigenen Computer nicht besonders gut läuft, warum nicht einfach den ganzen Browser streamen? (Bild: Mighty)
Wenn Google Chrome auf dem eigenen Computer nicht besonders gut läuft, warum nicht einfach den ganzen Browser streamen? (Bild: Mighty)
Google Chrome ist bekannt dafür, viel zu viel Arbeitsspeicher zu belegen, während die teils ordentliche CPU-Auslastung die Akkulaufzeit eines Notebooks reduziert. Mighty will dieses Problem nun lösen, indem der Browser kurzerhand gestreamt wird, ähnlich wie man das von Google Stadia oder Microsofts Project xCloud kennt.
Hannes Brecher,

Mighty bietet eine interessante Lösung für einen zu langsamen Browser an, denn das Unternehmen will Google Chrome einfach von einem Server streamen, ähnlich wie man das bisher vor allem von aufwändigen Spielen kennt. Der Browser soll dabe in voller 4K-Auflösung und mit 60 Bildern pro Sekunde gerendert werden, selbst bei über 50 geöffneten Tabs benötigt Mighty meist weniger als 500 MB Arbeitsspeicher und lastet den Prozessor kaum über 30 Prozent aus.

Das Unternehmen vergleicht Mighty mit einem interaktiven Netflix-Stream – der Umstieg von einer lokalen Google Chrome-Instanz zu Mighty soll sich so anfühlen, als hätte man gerade einen deutlich schnelleren Computer gekauft. Neben der besseren Performance verspricht sich das Unternehmen durch diese Vorgehensweise auch leisere Lüfter und eine um bis zu zwei Stunden längere Akkulaufzeit.

Selbst die Latenz soll durch die Fortschritte, die in den vergangenen Jahren beim Dekodieren von Videos und bei Internet-Verbindungen rund um den Globus erzielt wurden, kein Problem mehr sein – das ist nicht schwer zu glauben, wenn man bedenkt, dass Google Stadia selbst Rennspiele streamen kann, ohne dass diese durch die Latenz unspielbar wären.

Interessierte Nutzer können über die offizielle Webseite von Mighty bereits Zugriff auf das System beantragen. Offizielle Informationen zu den Preisen stehen noch aus, es scheint aber so, als würde Mighty rund 30 US-Dollar (ca. 25 Euro) pro Monat verlangen.

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Hannes Brecher
Hannes Brecher - Senior Tech Writer - 8568 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2018
Seit dem Jahr 2009 schreibe ich für unterschiedliche Publikationen im Technologiesektor, bis ich im Jahr 2018 zur News-Redaktion von Notebookcheck gestoßen bin. Seitdem verbinde ich meine langjährige Erfahrung im Bereich Notebooks und Smartphones mit meiner lebenslangen Leidenschaft für Technologie, um unsere Leser über neue Entwicklungen am Markt zu informieren. Mein Design-Hintergrund als Art Director einer Werbeagentur erlaubt mir darüber hinaus tiefe Einblicke in die Eigenheiten dieser Branche.
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Autor: Hannes Brecher, 28.04.2021 (Update: 28.04.2021)