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Millionen von Instagram-Passwörtern wurden gestohlen

Das Datenleck vom März war größer als zuerst gedacht. (Bild: Minakel2003, Pixabay)
Das Datenleck vom März war größer als zuerst gedacht. (Bild: Minakel2003, Pixabay)
Facebook gibt zu, dass durch das Datenleck vom März doch nicht nur "tausende" Instagram-Konten betroffen waren. Gleich mehrere Millionen Passwörter sollen ebenfalls ungeschützt auf dem Server gespeichert gewesen sein.

In einem kurzen Update vom Blogeintrag zum damaligen Datenleck schreibt Facebook, dass seit März Spuren von Millionen von Instagram-Passwörtern auf dem selben Server gefunden wurden. Das Unternehmen möchte betroffene Nutzer jetzt benachrichtigen, damit diese ihr Passwort ändern können.

Dass so eine Information dem Konzern nicht einmal einen eigenen Blogeintrag wert ist zeigt, wie gern Facebook solche Informationen unter den Tisch fallen lassen würde. Hier der englische Originaltext aus dem Update:

Update on April 18, 2019 at 7AM PT: Since this post was published, we discovered additional logs of Instagram passwords being stored in a readable format. We now estimate that this issue impacted millions of Instagram users. We will be notifying these users as we did the others. Our investigation has determined that these stored passwords were not internally abused or improperly accessed.

Nachdem mittlerweile fast wöchentlich ein Bericht zu einem Datenleck oder zur widerrechtlichen Verwendung von Nutzerdaten auftaucht empfiehlt es sich dringend, sein Passwort regelmäßig zu ändern und jedes Passwort für nur eine Webseite zu verwenden.

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Autor: Hannes Brecher, 19.04.2019 (Update: 19.04.2019)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.