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Datenleck: 540 Millionen Facebook-Einträge auf öffentlichen Servern gefunden

Ein neuer Monat, ein neues Datenleck. (Bild: Foundry, Pixabay)
Ein neuer Monat, ein neues Datenleck. (Bild: Foundry, Pixabay)
Derzeit folgt ein Facebook-Datenleck dem nächsten: Ein Team von Sicherheitsexperten hat über 540 Millionen Facebook-Einträge auf einem öffentlich zugänglichen Amazon S3 Server gefunden, der nicht einmal durch ein Passwort geschützt war.

Nachdem erst kürzlich Facebook selbst über 600 Millionen Passwörter als Klartext gespeichert hat folgt schon die nächste Datenschutz-Katastrophe: 540 Millionen Einträge, inklusive Kommentaren, Likes, Reaktionen, Accountnamen und mehr, wurden ungesichert auf einem Server abgespeichert. Schuld daran soll das mexikanische Unternehmen Cultura Colectiva sein, welches die Daten für eigene Zwecke gesichert hatte.

Weiters hat der kalifornische App-Entwickler At The Pool die Freundeslisten, Fotos und Gruppen von 22.000 Nutzern auf einem ungesicherten Backup-Server abgelegt. UpGuard berichtet, dass keines der Unternehmen auf eine Nachfrage zur Entfernung der Daten reagiert hat. Facebook hat Amazon gebeten, die Daten zu entfernen. Das soziale Netzwerk weist darauf hin, dass seine Nutzungsbedingungen die Datenspeicherung auf öffentlichen Servern untersagen.

Wie schon so oft zuvor zeigt dieser Vorfall aufs Neue, dass Facebook ein ernstzunehmendes Problem mit dem Schutz seiner Daten hat. Wie UpGuard anmerkt – je mehr persönliche Daten ein Unternehmen speichert, desto größer ist die Verantwortung, diese zu schützen.

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Autor: Hannes Brecher,  3.04.2019 (Update:  3.04.2019)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.