Mit zweimal GBit-Ethernet: Dieser SBC ist eine Raspberry Pi-Alternative, aber nicht für jeden

Forlinx hat mit dem AM62L32 Local EVM einen neuen Einplatinenrechner gelistet, welcher im Prinzip durchaus eine Alternative zu einem Raspberry Pi (im Preisvergleich) sein kann - allerdings mit einem doch anderen Fokus. So will Forlinx eher industrielle Kunden und nicht den klassischen Endkunden ansprechen. Informationen zum Preis teilt Forlinx nicht öffentlich, das ist bei derartigen B2C-Produkten aber eher der Standard.
Die Leistung des AM62L32 Local EVM ist dabei doch recht stark beschränkt, als Desktop-System dürfte sich das Modell kaum einsetzen lassen. So kommt mit dem Texas Instruments AM62L32 ein SoC mit zwei bis zu 1,25 GHz schnellen Cortex-A53-Rechenkernen zum Einsatz. Die Größe des LPDDR4-Arbeitsspeichers ist mit 512 Megabyte stark limitiert. Bei Einplatinenrechnern keine Selbstverständlichkeit: Ein eMMC-Speicher ist vorhanden. Dieser bietet beim AM62L32 Local EVM eine Kapazität von 8 Gigabyte. Unterstützt werden Linux 6.12 beziehungsweise Linux-Distributionen auf Grundlage von Linux 6.12.
Die 153,45 x 96 Millimeter große Platine kann auch an einem Monitor betrieben werden, allerdings fehlt beispielsweise HDMI. Stattdessen gibt es MIPI-DSI und einen mit Teilen der GPIO-Stiftleiste gemultiplexten Bildausgang. Über MIPI-DSI lassen sich Bildinhalte in Full HD-Auflösung und mit 60 Bildern in der Sekunde ausgeben. Es stehen zwei Ethernet-Ports mit maximal Gigabit-Geschwindigkeit zur Verfügung. Es gibt einen Speicherkartenslot für microSD-Speicherkarten. Es gibt auch einen USB 2.0-Typ im Port A, damit lassen sich typische Zubehörteile anschließen. Sensoren und Aktoren lassen sich beispielsweise über I2C anbinden.








